Die Künstler

Rafael Rosenfeld
Violoncello

Rafael Rosenfeld, Künstlerische Leitung

Mit dem Gewinn des ersten Preises am Internationalen Musikwettbewerb in Genf wurde der Luzerner Cellist Rafael Rosenfeld in die obere Etage Europas musikalische Elite geholt. Solo-Auftritten in Mailand, Stuttgart, Genf, Luzern, Bern, Rotterdam, Amsterdam (Concertgebouw) und Zürich, mit Orchestern wie dem SWR Stuttgart und den Rotterdamer Philharmoniker folgten, sowie Einladungen als Kammermusiker zu Festivals wie Lucernefestival, den Interlakner Musikfestwochen, Young Concert Artists Davos und Open Chamber Music in Prussia Cove. Zu seinen Kammermusikpartner zählen Künstler wie András Schiff, Dénes Varjon, Julia Fischer, Heinz Holliger, András Keller, Tabea Zimmermann, und Joshua Bell.

 

Rafael Rosenfeld absolvierte sein Studium bei Walter Grimmer in Zürich und bei Professor David Geringas in Lübeck. Er ist seit 1995 als Solocellist des Tonhalle Orchester Zürich tätig, und war viele Jahre Mitglied von Claudio Abbados Luzern Festival Orchester. Er leitet eine Konzertklasse an der Musikakademie Basel und ist Gründungsmitglied und Cellist des Merel Quartetts.

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Mary Ellen Woodside
Violine

Mary Ellen Woodside, Künstlerische Leitung

Mary Ellen Woodside, Gründungsmitglied und erste Geigerin des Merel Quartetts, übt eine rege Tätigkeit als international gefragte Kammermusikerin aus. Sie wurde u.a. zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Ittinger Pfingstkonzerten, dem Young Artists in Concert in Davos, dem Kunstfest Weimar und Open Chamber Music, Prussia Cove eingeladen.

 

Unter ihren Kammermusikpartnern waren Joshua Bell, Heinz Holliger, Hélène Grimaud und Nobuko Imai. Sie ist als Solistin in Doppelkonzerten mit Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig und Adelina Oprean aufgetreten, hat zudem Violinkonzerte von Martin Derungs und Aaron Jay Kernis zur Ur- bzw. Erstaufführung gebracht.

 

Mary Ellen Woodside spielt als Gast-Konzertmeisterin in der Camerata Zürich, dem English Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel. Während vieler Jahre war sie Stimmführerin im Tonhalle-Orchester Zürich, davor war sie Konzertmeisterin im Württembergischem Kammerorchester. Sie ist Mitglied von András Schiffs Cappella Andrea Barca.

 

Mary Ellen Woodside studierte an der Eastman School of Music bei Charles Castleman und schloss dort mit dem begehrten Performer’s Certificate ab. Sie gewann zahlreiche Preise, bevor sie nach Europa übersiedelte, um ihre Studien an der Guildhall School in London fortzusetzen. Sie wurde als Solistin für Yehudi Menuhins „Live Music Now“ ausgewählt, gewann den 2. Preis am Bryan Young Artists Competition und war Finalistin beim Kulenkampff Wettbewerb in Köln. Im Zentrum ihrer weiteren Studien stand die Zusammenarbeit mit Mentoren wie Sándor Végh, András Schiff, György Kurtág, Robert Levin, Alfred Brendel und Ferenc Rados.

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Mary Ellen Woodside, Violine
Edouard Mätzener, Violine
Alessandro D’Amico Viola
Rafael Rosenfeld Violoncello

Merel Quartett

Die Wiener Zeitung schrieb über das Merel Quartett von dem "wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble”, die Neue Zürcher Zeitung pries das Spiel des Quartetts als „äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik".

 

Die vier Musiker des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahrhunderten umfasst: von Bachs „Kunst der Fuge“ bis zu Werken von zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger.

Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt das Merel Quartett in renommierte Konzertsäle wie u.a. die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Kunstfest Weimar, dem Menuhin Festival Gstaad und den Ittinger Pfingstkonzerten. Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon, Heinz Holliger, Jörg Widmann, Erich Höbarth, Thomas Demenga und Nobuko Imai.

Regelmässige Radioübertragungen bei Schweizer Radio SRF, Radio Suisse Romande und deutschen und italienischen Radiosendern haben dem Merel Quartett weitere Anerkennung eingebracht. Das Debut-Album mit Werken von Schumann, Janácek und dem preisgekrönten Schweizer Komponisten David Phillip Hefti wurde von der NZZ am Sonntag als „überragende CD-Premiere eines Spitzenquartetts“ beschrieben.

Die zweite CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn wurde in der Zeitschrift Das Orchester gepriesen: [Das Spiel des Merel Quartetts ist] „von höchster Intensität durchdrungen, bis ins letzte Detail durchdacht, sensibel austariert in Gewichtung und Ausleuchtung der Stimmführung…ihre schlanke und offene, farblich vielfältig variierende Tongebung besticht.“

 

„In einer Zeit, die besonders reich ist an Streichquartetten von hoher Qualität, scheint mir das Merel Quartett eines der allerbesten.“ Alfred Brendel

www.merelquartet.com

 

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Virpi Räisänen
Mezzosopran

Virpi Räisänen

Virpi Räisänen hat sowohl als Mezzosopranistin, als auch als Geigerin eindrucksvolle Leistungen vollbracht und zahlreiche Ehrungen erhalten. Nachdem sie ihre Violinstudien beendet hatte und als Solistin und Kammermusikspielerin auftrat, machte sie cum laude mit höchsten Auszeichnungen den Abschluss ihrer Gesangstudien an den Konservatorien von Utrecht und Amsterdam bei Eugenie Ditewig und Udo Reinemann. Am Konservatorium von Utrecht besuchte sie auch die Opernklasse der Regisseurin Monique Wagemakers. Zur Zeit arbeitet sie mit der bekannten niederländischen Pädagogin Margreet Honig. Von der Nationalen Finnischen Operngesellschaft wurde sie in der Saison 2007-2008 für das “Bank der Solisten”-Programm ausgewählt, eine der höchsten finnischen Auszeichnungen der nächsten Generation von Opernstars.

 

Virpi Räsänen wirkte bei der Uraufführung zahlreicher neuer Werke mit und machte sich dadurch einen Namen als Interpetin moderner Musik. Beim letzten “Time of Music Festival” in Viitasaari in Finnland, einem der bedeutendsten Festivals für Neue Musik, gab Virpi das Schlusskonzert und führte “Trasparente” von Ilmari Mäenpää auf, ein Stück das ihr gewidmet ist und bei dem sie singt und gleichzeitig die Violine spielt. Mit diesem Werk hat sie auf zahlreichen europäischen Konzertpodien ihr Publikum begeistert. Kürzlich sang sie die Uraufführungen von Minna Leinonens “2 Song” für Mezzosopran und Akkordeon, sowie Oliver Kohlenbergs “Die weisee Barke”. Mit dem Mondriaan Quartett wirkte sie mit bei der Uraufführung in Amsterdam von ‘Gacela de la Muerte Oscura” von Dimitris Andrkopoulos. Beim “Barockt 08 Festival” in Schweden führte sie mit der Camerata Nordica unter Terje Tonnesen alte und zeitgenossische Musik auf und beim “October of New Music Festival” 2008 in Finnland hob sie verschiedene Werke von hauptsächlich finnischen Komponisten aus der Taufe. Sie wird als Solistin des Ostrobothian Chamber Orchestras beim Eröffnungskonzert des diesjährigen Korsholm Music Festivals, einem der führenden finnischen Musikfestivals, mitwirken. Dort gibt sie auch einen Liederabend mit Liedern des 20. Jahrhunderts.

 

Zu ihren Opernengagements gehören Orfeo in “Orfeo et Euridice” und Nicklausse/La Muse in Offenbachs “Les contes d’Hoffmann” in Oulu, Finnland (Dirigent : Dimitri Slobodeniouk), Pipetto in Donizettis “Viva la Mamma”, eine Produktion, die in den Niederlanden auf Tournee ging, Street Angel in Fagerruds “The Beggars” und die Uraufführung von Jouni Kaipainens “X-citement op.81” (ein Musiktheater für Virpi Räsänen-Midth, Timo Kinnunen und The Screaming Men geschrieben).

Als Liedsängerin und Interpretin von Kammermusik ist Virpi zu verschiedenen Anlässen im Amsterdamer Concertgebouw und anderen wichtigen Konzertsälen in den Niederlanden, in Finnland und anderen skandinavischen Ländern aufgetreten. Sie war auch die Solistin bei der Zentralamerika-Tournee des European Union Chamber Orchestras nach Nicaragua und Costa Rica und sang die Solokantate “Cessate omai Cessate” von Vivaldi.

Zu ihrem Repertoire als Oratorienund Konzertsängerin gehören u.a. Bachs Matthäuspassion (die sie unter Vytautas Lukocius sang), Saint Saëns’ Oratorio de Noël, das Requiem von Duruflé ( unter Jos Vermunt), Mozarts Requiem, das sie in den Niederlanden und in ihrer finnischen Heimat gesungen hat sowie Ligetis Requiem, das sie unter Esa-Pekka Salonen bei dem Festival Présences (Radio France) gesungen hat.

 

www.virpiraisanen.com

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Dénes Várjon
Klavier

Dénes Várjon

Der ungarische Pianist studierte an der Liszt Ferenc Musik Akademie Budapest bei Ferenc Rados und György Kurtág und nahm bereits als Jugendlicher an internationalen Meisterkursen von András Schiff teil. Seit 1994 ist er Professor an der Liszt Ferenc Akademie in Budapest. 1997 wurde ihm von der Ungarischen Regierung der Liszt Preis verliehen. Dénes Várjon war 1991 überragender erster Preisträger beim Concours Géza Anda in Zürich.

 

Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moskau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov weiter. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher.

 

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Dénes Várjon mit grossem Engagement der Kammermusik. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u. a. Steven Isserlis, Joshua Bell, Leonidas Kavakos, Miklós Pérenyi, András Schiff, Carolin Widmann, Radovan Vlatkovic, Tabea Zimmermann, das Takács Quartett, das Keller Quartett, das Ensemble Wien-Berlin. Dénes Várjon ist darüber hinaus regelmässig mit seiner Frau Izabella Simon zu sehen, mit der er bei Rezitals vierhändig oder auf zwei Klavieren spielt. Eine ebenso intensive Zusammenarbeit existiert mit dem Komponisten und Oboisten Heinz Holliger und dem Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann.

 

www.denesvarjon.com

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Izabella Simon
Klavier

Izabella Simon

begann mit 7 Jahren ihre musikalische Ausbildung. Mit 16 Jahren nahm sie das Studium an der Franz Liszt Musikakademie auf, das sie mit Diplom abschloss. Ihre Lehrer waren u.a. Ferenc Rados und György Kurtág. Sie ist in den wichtigsten Musikzentren Europas aufgetreten und gastiert regelmässig bei verschiedenen internationalen Musikfestivals wie András Schiffs und Heinz Holligers Ittingen Festival, dem Prussia Cove Festival in, in Hitzacker und beim Heidelberger Frühling und beim Maribor Festival in Slowenien, Cheltenham.

 

Izabella Simon spielt Kammermusik mit Künstlerkollegen wie Miklós Perényi, Steven Isserlis, Christoph Richter, Radovan Vlatkovic, Andrea Rost. Als Solistin hat sie neben den wichtigsten Orchestern Ungarns mit der Kremerata Baltica und der Camerata Bern (Heinz Holliger) gespielt. Beim Label Cant Art sind zwei CDs mit der Sopranistin Sylvia Sass aufgenommen worden und für Warner Classics mit der Sopranistin Andrea Rost mit Werken von Bartók, Kodály und Ligeti. Sie spielt auch häufig fürs ungarische Radio und Fernsehen sowie für Swiss Radio. Nach ihrem Debut in New Yorks renommierter 92 Y Concert Hall ist ihr in den USA für 2010/11 eine Gastprofessur am Bard College angeboten worden und sie wurde 2012 zum Marlboro Festival eingeladen. Izabella Simon spielt regelmässig mit ihrem Mann, Dénes Várjon, Werke für Klavier vierhändig oder an zwei Klavieren.

 

www.izabellasimon.com

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Yura Lee
Violine/Viola

Yura Lee

Mit dem renommierten Avery Fisher Career Grant, den die Violinistin und Bratschistin Yura Lee 2007 erhielt, sicherte sie sich Auftritte auf der ganzen Welt. Für ihre musikalische Integrität und ihr stringentes künstlerisches Geschick erhält sie, sowohl von den Kritikern als auch von einigen der höchst angesehensten Künstlern der heutigen Zeit, gleichermaßen hohes Lob.

 

Als Solistin ist sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten, wie zum Beispiel den New York Philharmonic unter Lorin Maazel, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Saint Louis Symphonic Orchestra. Sie konzertiere mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Tokyo Philharmonic, dem Bergen Filharmoniske Orkester, dem Monte Carlo Philharmonic und der Kremerata Baltica.

 

Lee wurde von der Carnegie Hall für den Echo (European Concert Hall Organisation) nominiert und gab als Teil der Reihe Konzerte nicht nur in der Carnegie’s Well Recital Hall, sondern auch in der Wigmore Hall in London, der Symphony Hall in Birmingham, dem Wiener Musikverein, dem Mozarteum in Salzburg, dem Palais de Beaux-Arts in Brüssel, dem Concertgebouw in Amsterdam, im Stockholm Konserthus, der Athens Conceret Hall und in der Kölner Philharmonie.

 

Im Alter von 12 Jahren erhielt Lee als bisher jüngste Künstlerin den Debut Artist of the Year-Award bei der „Performance Today“-Verleihung des National Public Radio. Yura Lee erhielt diverse internationale Auszeichnungen, wie zum Beispiel den ersten Preis und den Publikumspreis beim Leopold Mozart Wettbewerb 2006 in Deutschland, den ersten Preis des UNISA International Competition in Südafrika, und weitere renommierte Preise bei Wettbewerben in Indianapolis (USA), Hannover (Deutschland), beim Kreisler (Österreich) sowie beim Paganini Wettbewerb (Italien).

 

Ihre mit Reinhard Goebel und der Bayrischen Kammerphilharmonie zusammen aufgenommene CD mit dem Titel Mozart in Paris (Oehms Classics) erhielt 2008 den angesehenen Diapason d’Or (Frankreich).

 

Als Kammermusikerin spielt Lee regelmäßig auf verschiedenen Festivals, darunter das Marlboro Festival, das Salzburg Festival, das Verbier Festval, das Caramoor Festival, das Ravinia Festival, das Kronberg Festival, das Aspen Music Festival und viele mehr. Des Weiteren hat Lee mit diversen unterschiedlichen Musikern zusammen gearbeitet, wie zum Beispiel Gidon Kremer, Andreas Schiff, Leonidas Kavakos, Mitsuko Uchida, Miklós Perényi, Yuri Bashmet, Menahem Pressler und Frans Helmerson. Derzeit ist Yura Lee als Violinistin und Bratschistin Mitglied der Chamber Music Society Two of Lincoln Center in New York.

 

Yura Lee erhielt sowohl von der Indiana University in Bloomington, als auch von dem New England Conservatory in Boston ein Künstlerdiplom. Unterrichtet wurde sie unter anderem von Namyun Kim, Dorothy DeLay, Hyo Kang, Miriam Fried, Paul Biss, Thomas Riebl, Ana Chumachenko und Nobuko Imai. Yura Lee lebt in den USA (Boston/New York City), sowie in Deutschland.

 

www.yuralee.com

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Reto Bieri
Klarinette

Reto Bieri

Geboren in Zug und aufgewachsen mit Schweizer Volksmusik, studierte er zunächst an der Musikhochschule Basel bei François Benda, später bei Charles Neidich an der New Yorker Juilliard School. Der Kammermusikunterricht beim Komponisten György Kurtag und dem Pianisten Krystian Zimerman sowie die Begegnungen mit dem Schriftsteller Gerhard Meier beeinflussten seine Arbeit wesentlich.

 

2001 war Reto Bieri Preisträger der «Tribune International des Jeunes Interprètes», dem Wettbewerb der europäischen Radiostationen. Seit diesem Erfolg ist er international als Solist und Kammermusiker tätig.

 

Als regelmässiger Gast verschiedener Festivals und bekannter Institutionen spielte er mit zahlreichen Orchestern, u. a. mit dem Bruckner Orchester Linz, dem Zürcher Kammer-orchester, dem kammerorchester basel. Seine Passion gilt vor allem der Kammermusik. Er musiziert regelmässig mit Partnern wie Heinz Holliger, Gidon Kremer, Zoltan Kocsis, Alexander Lonquich, Patricia Kopatchinskaja, Nicolas Altstaedt und Fazil Say, sowie mit diversen Streichquartetten wie dem Quarteto Casals und dem Rosamunde Quartett. Zudem ist er Mitglied des Ensemble Raro.

 

Die intensive Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Komponisten unserer Zeit wie Heinz Holliger, György Kurtág, Pierre Boulez, Elliott Carter ist ein fester und wichtiger Bestandteil seiner Tätigkeit. So wurden zahlreiche Werke für ihn komponiert. Seit 2010 arbeitet Reto Bieri mit dem renommierten Münchener Label ECM zusammen. 2014 ist er künstlerischer Leiter und Intendant des Davos Festival - young artists in concert.

 

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Christian Sutter
Lesung/Kontrabass

Christian Sutter

"... Der Ältere, der soviel Haar hat wie die andern zusammen, kein fallendes oder lockiges Haar, sondern das schwarze Kruselhaar eines Abessiniers, Brillenträger, lernt Kontrabass am Konservatorium. In einem Sinfonie-Orchester unterzugehen auf Lebenszeit hat er nicht vor, Musik ist Provokation. Ich entkorke und verstehe ..." Max Frisch, Tagebuch 1966-1971

 

Das Haar des besagten Musikers, es ist Christian Sutter, geboren 1951 in Basel, verheiratet, zweifacher Vater und vierfacher Großvater, seit über vierzig Jahren begeisterter Orchester- und Kammermusiker, hat sich in der Zwischenzeit gelichtet, und entgegen den damaligen Absichten hat dieser dann doch 35 Jahre als Solokontrabassist im Sinfonieorchester Basel gedient. Dass er aber darin untergegangen wäre - nein, das lässt sich nicht behaupten. Nebst seiner weitverzweigten Tätigkeit als Orchestermusiker, Gründungsmitglied der Cappella Andrea Barca, Kammermusikpartner von Heinz Holliger, András Schiff, dem Merel Quartett, dem Panocha Quartett u. a. gestaltet der "Poet am Kontrabass" auch die literarischen Kammerkonzerte "Schwarz auf Weiss" in der Basler Papiermühle und es verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit György Kurtág, der mehrere Stücke für Kontrabass solo für Christian Sutter geschrieben hat.

 

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Moritz Huemer
Violoncello
Young Festival Artist

Moritz Huemer

Moritz Huemer wurde 1999 in Feldkirch (Österreich) geboren und lebt seit seiner Geburt in Liechtenstein. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Josef Hofer an der Liechtensteinischen Musikschule. Seit Herbst 2015 ist er Jungstudent in der Klasse von Rafael Rosenfeld an der Musikakadmie Basel und besucht gleichzeitig das Gymnasium in Feldkirch. Er war Teilnehmer an Meisterkursen unter anderem bei Wolfgang Boettcher, Christoph Wyneken und Wolfgang Emanuel Schmidt. Außerdem ist er Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein.

 

Zwischen 2008 und 2017 erspielte er sich sowohl beim österreichischen Wettbewerb Prima la musica als auch beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mehrfach den ersten Preis auf Bundesebene, und wurde dabei u. a. mit den ESTA und EMCY Sonderpreisen ausgezeichnet. Im Frühjahr 2009 überreichte ihm die Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein den Podiumspreis mit dem Prädikat: "für die erstaunlich virtuose Beherrschung seines Instruments und die Erkundung von dessen klanglichen Möglichkeiten". Im März 2012 wurde er beim Europäischen Lions-Club Musikwettbewerb für Violoncello in Luzern mit einem Sonderpreis für die besondere Leistung in seinem Alter ausgezeichnet.

 

Moritz trat bereits einige Male als Solist mit Orchester auf, wie z.B. mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein, dem Collegium Musicum St. Gallen oder dem Orchesterverein Liechtenstein-Werdenberg.

 

Neben seinen Soloauftritten widmet er sich gerne dem Orchester- und Kammermusikspiel in den unterschiedlichsten Formationen, so beispielsweise im Trio Millennium oder auf der "EMCY's Young Hearts for Music Tour". Zudem war er zu Gast beim "Festival Next Generation" Bad Ragaz in der Schweiz und ist Mitglied des "Ensemble Esperanza", das aus Stipendiatinnen und Stipendiaten der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein besteht.

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Edouard Mätzener
Violine

Edouard Mätzener

"With his bright musical intelligence Edouard has developed a great technique and musical maturity, proving to be an attractive performer received with great enthusiasm from national and international audiences."…“ - Maestro Howard Griffiths

 

Der schweizerisch-französische Geiger gab sein Solodebut mit 12 Jahren im Casino Basel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths. Weitere Auftritte fanden u.a. mit dem Kammerorchester Basel (Ariel Zuckermann), der Camerata Zürich (Florian Ludwig) und dem Sinfonieorchester Basel (Lorenzo Viotti) statt. Seine Konzerte brachten ihn in erstklassige Konzertsäle in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Holland, Israel, Brasilien, Japan, Südkorea und den USA.

 

Der Solist des Migros Kulturprozent ist Träger verschiedener Auszeichnungen und Preise, er erhielt den 1. Preis beim Wettbewerb des Badischen Kulturfonds 2012, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks, den 2. Preis beim Internationalen Henri Marteau Wettbewerb 2011, das Stipendium des Migros Kulturprozent in 2011 & 2012 sowie mehrmals den 1. Preis des Schweizerischen Jugendmusik-wettbewerbs und die Aufnahme in die Burkhalter Stiftung.

 

Zahlreiche Meisterkurse und Festivals führten nebst solistischen und kammermusikalischen Auftritten zu inspirierenden Begegnungen u.a. mit Ana Chumachenco, Vadim Gluzman, Werner Bärtschi, Boris Kuschnir, Michail Kopelman, Jörg-Wolfgang Jahn, Ida Haendel, Ivry Gitlis und Mitgliedern des Tokyo String Quartet.

 

Edouard Mätzener tritt mit grosser Freude in verschiedenen Kammermusikensembles auf, in denen er sich auch als Bratscher engagiert. Er ist ein gefragter Spieler, vor allem in Klaviertrios und Ensembles wie 'Sejong Soloists' oder 'camerata armonia'. Nebst seiner Passion für Kammermusik ist er Gründungsmitglied der Klezmer-Band Cheibe Balagan.

1989 in Zürich geboren wurde Edouard Mätzener im alter von 10 Jahren von Maestro Tibor Varga an die Ecole Superieure de Musique de Sion eingeladen. Seit 2004 studierte er mit Prof. Josef Rissin und schloss 2012 den Bachelor in Pädagogik und Performance mit Auszeichung an der Hochschule für Musik Karlsruhe ab. Im Anschluss hat Edouard Mätzener den Master of Music der Yale University bei Prof. Hyo Kang abgeschlossen, sowie den Master of Specialized Performance an der Musikhochschule Basel bei Prof. Barbara Doll.

 

www.edouardmaetzener.com

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Alessandro D'Amico
Viola

Alessandro D'Amico

Alessandro D’Amico wurde 1986 in Caracas geboren, sein musikali-sches Studium begann er 1997 an der dortigen Music School Montalban. Von 2002 bis 2009 war er Mitglied des international renommierten „Simon Bolivar Youth Orchestra“ und hatte dort die Gelegenheit mit grossen Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Gustavo Dudamel, Esa-Pekka Salonen, Heinrich Schiff und Sir Simon Rattle zu arbeiten.

 

Ab 2002 folgten weitere Studien bei Gerard Caussè und Rainer Schmidt an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid, bei Peter Langgartner am Mozarteum Salzburg und im „Graduate Course for String Quartets“ unter Walter Levin und Günter Pichler, seit 2000 in der Klasse von Silvia Simionescu an der Musikakademie Basel

 

Alessandro D’Amico bekam am Int. Gaetano Zinetti Kammermusik-wettbewerb 2008 eine „Honorable Mention“ Er besuchte ausserdem Meisterkurse bei verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Veronika Hagen, Atar Arad, Wolfram Christ, Gerard Causse, Ralph Gothoni, Rudolf Barshai, Ferenc Rados und Benjamin Zander.

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Felix Renggli
Flöte

Felix Renggli

Felix Renggli wurde in Basel (Schweiz) geboren, studierte Flöte bei Gerhard Hildenbrand, Aurèle Nicolet und Peter-Lukas Graf. Er schloss seine Studien an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab, und spielte darauf in verschiedenen Orchestern als Soloflötist, so im Festspielorchester der IMF Luzern, im Tonhalle-Orchester Zürich, im Sinfonieorchester St.Gallen, dem Orquesta Gulbenkian Lissabon, dem Chamber Orchestra of Europe und der Camerata Bern

 

Renggli ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und gibt regelmässig Meisterkurse in Europa, Südamerika, Japan, China, Australien. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solisten und Kammermusiker durch Europa, nach Südamerika, den USA , Japan und China, mit Auftritten an internationalen Festivals wie in Paris, Bourges, Luzern, Lockenhaus, Rio de Janeiro, Akiyoshidai, Tokyo,...

 

Seine regelmässige Zusammenarbeit dem Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger hat ihm entscheidende Impulse in seiner musikalischen Arbeit verliehen.

 

Als Nachfolger von P.-L.Graf hat Renggli 1994 eine Ausbildungs - und Konzertklasse an der Hochschule für Musik in Basel übernommen. Von 2004 bis 2014 war er auch Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. Br. Seit Herbst 2015 unterrichtet er auch am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano.

 

Seine musikalischen Aktivitäten reichen von der Neuen Musik, (zahlreiche Uraufführungen mit den“Swiss Chamber Soloists“ und dem „Ensemble Contrechamps“), über das klassische Kammermusik-und Solorepertoire, bis hin zur Aufführung alter Musik auf historischen Instrumenten. Seine CD-Einspielungen (u.a. mit den „Swiss Chamber Soloists“, Heinz Holliger, Camerata Bern, Arditti-Quartett, Jan Schultsz, "Nova Stravaganza/Köln") sind bei ECM, “Artist Consort“/GENUIN, Philips, Montaigne, Accord, Discover, Stradivarius erschienen. Zusammen mit dem Cellisten Daniel Haefliger und dem Bratschisten Jürg Dähler hat er 1999 die erste gesamtschweizerische Kammermusikreihe „Swiss Chamber Concerts" gegründet und teilt mit ihnen zusammen die künstlerische Leitung.

 

www.felixrenggli.com

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Sarah O'Brien
Harfe

Sarah O'Brien

“Sarah O’Brien lässt die Harfe singen”
(NH Dagblaad )

 

Sarah O’Brien Harfei st eine äußerst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat.

 

Sarah O’Brien ist nach über 20 Jahren als Soloharfenistin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, im Jahr 2014 zu der intensiven Arbeit mit den Studierenden übergegangen und widmet sich jetzt ganz ihrer Tätigkeit als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik in Basel. Ihre Studenten sind Preisträger bei Int. Wettbewerben und Orchester Positionen.

 

Zuvor war Sarah O’Brien, neben dem Orchester, Professorin am Mozarteum Salzburg und der Hochschule in Rotterdam. Gastprofessuren und Kurse führten sie nach München, Hochschule für Musik und Theater, Sibelius Akademie Helsinki, Julliard school New York, Conservatorium Amsterdam und an die Int. Sommerkurse in Montepulciano.

 

Sarah O‘Brien schloss ihr Studium am Conservatoire de Musique de Genève bei Catherine Eisenhoffer, mit dem Premier Prix de Virtuosité 1991 ab. Weitere Studien bei Pierre Jamet in Paris und bei Susann McDonald, Indiana University, School of Music Bloomington, USA.

Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997. 1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.

Sarah O‘Brien arbeitet/e regelmässig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber. Zahlreiche CD und Rundfunk Aufnahmen, in Solo und Kammermusik sowie mit den Orchestern,- auch als Gast bei Rundfunk Produktionen und Gesprächen BR-Klassik, SFR Klassik, Espace 2, Radio France u.v.a. Sie ist Lektorin für Neu-Ausgaben der Harfenliteratur beim HP Verlag London und Henle Verlag München.

 

www.sarahobrien.net

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Luca Borioli
Schlagzeug

Luca Borioli

Luca Borioli wurde 1980 in Bellinzona geboren. Er studierte Schlagzeug in Zürich und in Trossingen in den Klassen von Horst Hofmann und Franz Lang, wo er Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit gewann er verschiedene Preise, wie die Friedl-Wald Stiftung (zweimal) und den Ninck Preis 2004.

 

Seit 2004 ist Luca Borioli Schlagzeuglehrer an Musikschule Konservatorium Zürich und bis 2015 auch an der Zürcher Hochschule der Künste (Nebenfach Schlagzeug). Ausserdem spielt er regelmässig in verschiedenen Orchestern als Zuzüger, u.a. Mit Philarmonia Zürich, dem Sinfonieorchester Basel, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester St.Gallen und dem Kammerorchester Basel. Er ist Mitglied des Schlagzeugquartetts „Metric Art Ensemble“ und er hat 2018 das interdisziplinäre Solo-Projekt “Visual Percussion” aufgeführt, das 2019 fortgesetzt wird.

 

www.lucaborioli.ch

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