Die Künstler

Rafael Rosenfeld
Violoncello

Rafael Rosenfeld, Künstlerische Leitung

Mit dem Gewinn des ersten Preises am Internationalen Musikwettbewerb in Genf wurde der Luzerner Cellist Rafael Rosenfeld in die obere Etage Europas musikalische Elite geholt. Solo-Auftritten in Mailand, Stuttgart, Genf, Luzern, Bern, Rotterdam, Amsterdam (Concertgebouw) und Zürich, mit Orchestern wie dem SWR Stuttgart und den Rotterdamer Philharmoniker folgten, sowie Einladungen als Kammermusiker zu Festivals wie Lucernefestival, den Interlakner Musikfestwochen, Young Concert Artists Davos und Open Chamber Music in Prussia Cove. Zu seinen Kammermusikpartner zählen Künstler wie András Schiff, Dénes Varjon, Julia Fischer, Heinz Holliger, András Keller, Tabea Zimmermann, und Joshua Bell.

 

Rafael Rosenfeld absolvierte sein Studium bei Walter Grimmer in Zürich und bei Professor David Geringas in Lübeck. Er ist seit 1995 als Solocellist des Tonhalle Orchester Zürich tätig, und war viele Jahre Mitglied von Claudio Abbados Luzern Festival Orchester. Er leitet eine Konzertklasse an der Musikakademie Basel und ist Gründungsmitglied und Cellist des Merel Quartetts.

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Mary Ellen Woodside
Violine

Mary Ellen Woodside, Künstlerische Leitung

Mary Ellen Woodside übt eine rege Tätigkeit als international gefragte Kammermusikerin aus, u. a. wurde sie zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Ittinger Pfingstkonzerten, dem Young Artists in Concert in Davos, dem Kunstfest Weimar und Open Chamber Music, Prussia Cove eingeladen.

 

Unter ihren Kammermusikpartnern waren Joshua Bell, Heinz Holliger, Hélène Grimaud und Nobuko Imai. Sie ist als Solistin in Doppelkonzerten mit Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig und Adelina Oprean aufgetreten, hat zudem Violinkonzerte von Martin Derungs und Aaron Jay Kernis zur Ur- bzw. Erstaufführung gebracht.

 

Mary Ellen Woodside spielt als Gast-Konzertmeisterin in der Camerata Zürich, dem English Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel. Während vieler Jahre war sie Stimmführerin im Tonhalle-Orchester Zürich, davor war sie Konzertmeisterin im Württembergischem Kammerorchester. Sie ist Mitglied von András Schiffs Cappella Andrea Barca.

 

Mary Ellen Woodside studierte an der Eastman School of Music bei Charles Castleman und schloss dort mit dem begehrten Performer’s Certificate ab. Sie gewann zahlreiche Preise, bevor sie nach Europa übersiedelte, um ihre Studien an der Guildhall School in London fortzusetzen. Sie wurde als Solistin für Yehudi Menuhins „Live Music Now“ ausgewählt, gewann den 2. Preis am Bryan Young Artists Competition und war Finalistin beim Kulenkampff Wettbewerb in Köln. Im Zentrum ihrer weiteren Studien stand die Zusammenarbeit mit Mentoren wie Sándor Végh, András Schiff, György Kurtág, Robert Levin, Alfred Brendel und Ferenc Rados.

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Mary Ellen Woodside, Violine
Edouard Mätzener, Violine
Alessandro D’Amico Viola
Rafael Rosenfeld Violoncello

Merel Quartett

Die Wiener Zeitung schrieb über das Merel Quartett von dem "wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble”, die Neue Zürcher Zeitung pries das Spiel des Quartetts als „äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik".

 

Die vier Musiker des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahrhunderten umfasst: von Bachs „Kunst der Fuge“ bis zu Werken von zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger.

Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt das Merel Quartett in renommierte Konzertsäle wie u.a. die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Kunstfest Weimar, dem Menuhin Festival Gstaad und den Ittinger Pfingstkonzerten. Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon, Heinz Holliger, Jörg Widmann, Erich Höbarth, Thomas Demenga und Nobuko Imai.

Regelmässige Radioübertragungen bei Schweizer Radio SRF, Radio Suisse Romande und deutschen und italienischen Radiosendern haben dem Merel Quartett weitere Anerkennung eingebracht. Das Debut-Album mit Werken von Schumann, Janácek und dem preisgekrönten Schweizer Komponisten David Phillip Hefti wurde von der NZZ am Sonntag als „überragende CD-Premiere eines Spitzenquartetts“ beschrieben.

Die zweite CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn wurde in der Zeitschrift Das Orchester gepriesen: [Das Spiel des Merel Quartetts ist] „von höchster Intensität durchdrungen, bis ins letzte Detail durchdacht, sensibel austariert in Gewichtung und Ausleuchtung der Stimmführung…ihre schlanke und offene, farblich vielfältig variierende Tongebung besticht.“

 

„In einer Zeit, die besonders reich ist an Streichquartetten von hoher Qualität, scheint mir das Merel Quartett eines der allerbesten.“ Alfred Brendel

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Sini Simonen, Violine
Daniel Roberts, Violine
Charlotte Bonneton Viola
Christopher Graves Violoncello

Castalian Quartett

2011 gegründet, studierte das Castalian Quartet bei Oliver Wille vom Kuss Quartet an der Hochschule für Musik, Tanz und Theater in Hannover und schloss mit einem Master ab. Sie arbeiteten auch mit Thomas Brandis, Levon Chilingirian, Simon Rowland-Jones und Mitgliedern des Endellion Quartet.

 

Das Castalian Quartet wurde rasch zu einer spannenden Stimme in der internationalen Kammermusikszene. In den letzten drei Jahren gewann es mehrere Preise an internationalen Wettbewerben, u. a. den 3. Preis am 2016 Banff International Quartet Competition, den 1. Preis und drei special awards am 2015 Lyon International Competition und 2013 den 1. Preis und den Publikumspreis am Kammermusik Hannover Next Generation Wettbewerb.

 

Das Quartett übt eine rege Aufführungstätigkeit in ganz Europa aus. Es trat auf an Rezitals in der Wigmore Hall London , den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, an Festivals in Frankreich, Deutschland und Italien, in Aldeburgh, am Cheltenham Festival und machte 2013 eine China-Tournee. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Nils Mönkemeyer und Alasdair Beatson.

 

www.castalianstringquartet.com

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Claudio Martinez Mehner
Klavier

Claudio Martinez Mehner

Claudio Martinez Mehner wurde 1970 in Bremen als Sohn einer deutsch-spanischen Familie geboren. Seit frühem Alter studierte er am Königlichen Konservatorium in Madrid bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano. Er wirkte ebenfalls als Bratscher im spanischen Jugendorchester und als Geiger, Bratscher und Cembalist im Orchester der Deutschen Schule in Madrid mit.

 

Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moskau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov weiter. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher.

 

Er führte sein Studium am Tchaikovsky-Konservatoium in Moskau und an der “Escuela Superior de Música Reina Sofía” in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov weiter. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der “Fondazione per il Pianoforte” in Como (Italien) und am “Peabody Conservatory” in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher.

 

Er hat mehrere Kurse besucht, u. a. bei Murray Perahia, Fou Ts’ong, Alexis Weissenberg, Karl-Ulrich Schnabel, Dietrich Fischer-Dieskau, Mstislav Rostropovich und György Kurtág. Auch erhielt er mehrere Jahre lang periodischen Unterricht bei Prof. Ferenc Rados.

 

Claudio Martínez Mehner wurde zweifach mit dem Ersten Preis beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” in Nürnberg/Erlangen ausgezeichnet. 1990 wurde er Finalist beim internationalen Klavierwettbewerb “Paloma O’Shea” in Santander und einige Jahre später erhielt er Erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben “Pilar Bayona” in Zaragoza, “Fondation Chimay” in Belgien und “Dino Ciani” in Mailand.

 

Als Solist trat er in ganz Europa, der USA, Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, unter anderen mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der Filarmonica del Teatro Alla Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, der Prager Philharmonie, der Orchestre de la Suisse Romande, dem Norddeutschen Rundfunk, der Filarmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern.

 

Claudio Martínez Mehner war langjähriger Assistent von Prof. Dmitri Bashkirov an der Escuela Superior de Música “Reina Sofía” in Madrid und Klavierprofessor am Conservatorio Superior de Salamanca und am Conservatorio Superior de Aragón in Zaragoza. Zur Zeit ist er Dozent für Klavier an der Musikakademie in Basel.

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Friederike Wagner
Schauspielerin

Friederike Wagner

Friederike Wagner studierte von 1984 bis 1988 an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 1988 verpflichtete sie sich für zwei Jahre am Schauspiel Köln. Von 1990 bis 1993 war sie an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (Schillertheater) engagiert. Dann folgten Engagements am Schauspielhaus Zürich, Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Bochum, Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Deutschen Theater Berlin. Seit 2009 ist Friederike Wagner festes Ensemblemitglied am Zürcher Schauspielhaus.

 

Außerdem trat sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen auf. In den 1990er Jahren und Anfang der 2000er Jahre trat Wagner in vielen deutschen Serien auf, darunter Tatort, Bella Block, In aller Freundschaft, Abschnitt 40, SOKO Wismar und Balko. Außerdem drehte sie Spielfilme und Fernsehmehrteiler wie Im Schatten der Macht, Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki und Dorfpunks.

 

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Maia Cabeza
Violine

Maia Cabeza

1992 in Tsukuba, Japan geboren, begann im Alter von vier Jahren Geige zu spielen. Sie studierte von 2006 bis 2012 am Curtis Institute of Music bei Ida Kavafian und Joseph Silverstein in Philadelphia (USA). 2012 wechselte sie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in die Klasse von Prof. Ulf Wallin, seit 2014 setzt sie dort ihr Studium bei Prof. Antje Weithaas fort. Von 2012 bis 2014 war sie Mitglied der „Karajan Akademie“ der Berliner Philharmoniker.

 

Maia Cabeza ist 2006 Preisträgerin des North Carolina Symphony Competition gewesen und belegte 2007 den 2. Platz des Sphinx Competition. 2013 erspielte sie sich den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb „Leopold Mozart“ der Stadt Augsburg.

 

Ihren ersten Soloauftritt mit Orchesterbegleitung hatte sie bereits mit zehn Jahren. In letzter Zeit spielte sie mit dem Münchner Rundfunkorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Philadelphia Orchestra, der Edmonton Symphony, Reno Philarmonic, Detroit Symphony und mit dem Sphinx Orchester im Rahmen zweier Galakonzerte in der Carnegie Hall. Weitere Auftritte hatte sie 2009 im Rahmen der Verbier Festival Academy, 2011 beim Schleswig-Holstein Musik Festival, 2012 beim Ravinia Festival „Steans Music Institute“, 2013/14 dem Marlboro Music Festival, sowie 2014 dem Deutschen „Mozartfest“ in Augsburg In diesem Jahr sind weitere Konzerte mit dem Wiener Kammerorchester, beim Marlboro Music Festival in den USA und die Teilnahme an der Prussia Cove Open Chamber Music Tour in Großbritannien geplant.

 

Als Preisträgerin des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Maia Cabeza seit Februar 2015 eine Violine von Carlo Guiseppe Testore, Mailand 1700, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

 

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Charlotte Bonneton
Viola

Charlotte Bonneton

Die in Frankreich geborene Charlotte Bonneton studierte am Grenoble Conservatoire und der Schola Cantorum Paris. Anschliessend bekam sie ein Stipendium, um ihre Ausbildung bei Professor György Pauk an der Royal Academy of Music London fortzusetzen, wo sie den Bachelor of Music und den Master of Arts mit Auszeichnungen abschloss. Parallel dazu studierte sie Bratsche in der Klasse von Matthew Souter.

 

Als Gewinnerin des 2. Preises am Wieniawski International Violin Competition (Junior Kategorie) wurde sie eingeladen in der Maison de Radio France, dem Auditorium du Louvre (Paris), der Salle Cortot (Paris), dem Théâtre des Bouffes du Nord (Paris) und dem Festival Radio-France in Montpellier aufzutreten. 2011 bestritt sie ihr Debut-Rezital im Concertgebouw Amsterdam, als Teil der Holland Music Session’s ‘New Masters on Tour’ Programm.

 

Als Solistin trat Charlotte mit Orchester wie dem Orchestre National de Lorraine, Jyväskylä Sinfonia, Kazakh State Philharmonic Orchestra, Wroclaw Chamber Orchestra Leopoldinum, Royal Academy String Orchestra und dem Royal Academy Concert Orchestra auf und spielte dabei Werke von Mozart, Mendelssohn, Saint-Saëns und Schnittke. Sie ist Bratschistin des Castalian String Quartet.

 

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Dominic Chamot
Young Festival Artist, Klavier

Dominic Chamot

Dominic Chamot wurde 1995 in Köln geboren. Nachdem er bereits zwei Jahre Geige gespielt hatte, begann er im Alter von sieben Jahren autodidaktisch das Klavierspiel zu erlernen, bis er mit neun Jahren seinen ersten Unterricht von Ruriko Goto-Lutz erhielt. Nach drei Unterrichtsjahren wurde er in das "Pre-College Cologne" aufgenommen und studierte dort sieben Jahre lang bei Prof. Sheila Arnold. Seit 2014 lebt er nun in Basel und studiert bei Claudio Martínez-Mehner.

 

Dominic Chamot konnte sich bei diversen nationalen sowie internationalen Wettbewerben in Europa behaupten und erhielt so in den letzten Jahren 17 Preise bzw. Sonderpreise. Dies und regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Pianisten (z.B. Ferenc Rados, Matti Raekallio, Dmitri Bashkirov u.a.) führt zu einer regen Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist. So trat er bei verschiedenen Festivals auf (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schwetzinger Mozartfest) und spielte mit Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester und dem RSO Wien.

 

Dominic Chamot war von 2011 bis 2014 Stipendiat der "JürgenPonto-Stiftung" und der "Deutschen Stiftung Musikleben"

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