Die Künstler

Rafael Rosenfeld
Violoncello

Rafael Rosenfeld, Künstlerische Leitung

Mit dem Gewinn des ersten Preises am Internationalen Musikwettbewerb in Genf wurde der Luzerner Cellist Rafael Rosenfeld in die obere Etage Europas musikalische Elite geholt. Solo-Auftritten in Mailand, Stuttgart, Genf, Luzern, Bern, Rotterdam, Amsterdam (Concertgebouw) und Zürich, mit Orchestern wie dem SWR Stuttgart und den Rotterdamer Philharmoniker folgten, sowie Einladungen als Kammermusiker zu Festivals wie Lucernefestival, den Interlakner Musikfestwochen, Young Concert Artists Davos und Open Chamber Music in Prussia Cove. Zu seinen Kammermusikpartner zählen Künstler wie András Schiff, Dénes Varjon, Julia Fischer, Heinz Holliger, András Keller, Tabea Zimmermann, und Joshua Bell.

 

Rafael Rosenfeld absolvierte sein Studium bei Walter Grimmer in Zürich und bei Professor David Geringas in Lübeck. Er ist seit 1995 als Solocellist des Tonhalle Orchester Zürich tätig, und war viele Jahre Mitglied von Claudio Abbados Luzern Festival Orchester. Er leitet eine Konzertklasse an der Musikakademie Basel und ist Gründungsmitglied und Cellist des Merel Quartetts.

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Mary Ellen Woodside
Violine

Mary Ellen Woodside, Künstlerische Leitung

Mary Ellen Woodside, Gründungsmitglied und erste Geigerin des Merel Quartetts, übt eine rege Tätigkeit als international gefragte Kammermusikerin aus. Sie wurde u.a. zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Ittinger Pfingstkonzerten, dem Young Artists in Concert in Davos, dem Kunstfest Weimar und Open Chamber Music, Prussia Cove eingeladen.

 

Unter ihren Kammermusikpartnern waren Joshua Bell, Heinz Holliger, Hélène Grimaud und Nobuko Imai. Sie ist als Solistin in Doppelkonzerten mit Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig und Adelina Oprean aufgetreten, hat zudem Violinkonzerte von Martin Derungs und Aaron Jay Kernis zur Ur- bzw. Erstaufführung gebracht.

 

Mary Ellen Woodside spielt als Gast-Konzertmeisterin in der Camerata Zürich, dem English Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel. Während vieler Jahre war sie Stimmführerin im Tonhalle-Orchester Zürich, davor war sie Konzertmeisterin im Württembergischem Kammerorchester. Sie ist Mitglied von András Schiffs Cappella Andrea Barca.

 

Mary Ellen Woodside studierte an der Eastman School of Music bei Charles Castleman und schloss dort mit dem begehrten Performer’s Certificate ab. Sie gewann zahlreiche Preise, bevor sie nach Europa übersiedelte, um ihre Studien an der Guildhall School in London fortzusetzen. Sie wurde als Solistin für Yehudi Menuhins „Live Music Now“ ausgewählt, gewann den 2. Preis am Bryan Young Artists Competition und war Finalistin beim Kulenkampff Wettbewerb in Köln. Im Zentrum ihrer weiteren Studien stand die Zusammenarbeit mit Mentoren wie Sándor Végh, András Schiff, György Kurtág, Robert Levin, Alfred Brendel und Ferenc Rados.

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Mary Ellen Woodside, Violine
Edouard Mätzener, Violine
Alessandro D’Amico Viola
Rafael Rosenfeld Violoncello

Merel Quartett

Die Wiener Zeitung schrieb über das Merel Quartett von dem "wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble”, die Neue Zürcher Zeitung pries das Spiel des Quartetts als „äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik".

 

Die vier Musiker des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahrhunderten umfasst: von Bachs „Kunst der Fuge“ bis zu Werken von zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger.

Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt das Merel Quartett in renommierte Konzertsäle wie u.a. die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Kunstfest Weimar, dem Menuhin Festival Gstaad und den Ittinger Pfingstkonzerten. Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon, Heinz Holliger, Jörg Widmann, Erich Höbarth, Thomas Demenga und Nobuko Imai.

Regelmässige Radioübertragungen bei Schweizer Radio SRF, Radio Suisse Romande und deutschen und italienischen Radiosendern haben dem Merel Quartett weitere Anerkennung eingebracht. Das Debut-Album mit Werken von Schumann, Janácek und dem preisgekrönten Schweizer Komponisten David Phillip Hefti wurde von der NZZ am Sonntag als „überragende CD-Premiere eines Spitzenquartetts“ beschrieben.

Die zweite CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn wurde in der Zeitschrift Das Orchester gepriesen: [Das Spiel des Merel Quartetts ist] „von höchster Intensität durchdrungen, bis ins letzte Detail durchdacht, sensibel austariert in Gewichtung und Ausleuchtung der Stimmführung…ihre schlanke und offene, farblich vielfältig variierende Tongebung besticht.“

 

„In einer Zeit, die besonders reich ist an Streichquartetten von hoher Qualität, scheint mir das Merel Quartett eines der allerbesten.“ Alfred Brendel

www.merelquartet.com

 

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Ian Bostridge
Tenor

Ian Bostridge

Ian Bostridges internationale Lied-Karriere führte ihn in die weltweit bedeutendsten Konzertsäle und Festivals wie nach Salzburg, Edinburgh, München, Wien, Aldeburgh sowie zu verschiedenen Schubertiade Festivals. In der Saison 2003/04 war er "Artist in Residence" im Wiener Konzerthaus und bei der Schubertiade Schwarzenberg, 2004/05 teilte er diese Auszeichnung mit Thomas Quasthoff am Amsterdamer Concertgebouw, in der Saison 2005/06 gestaltete er seine eigene "Perspectives series" an der Carnegie Hall, 2008 am Barbican Center in London, 2010/11 in der Philharmonie Luxembourg, 2011/12 in der Wigmore Hall sowie 2012/13 in der Laeiszhalle in Hamburg. 2018 begann Ian Bostridge beim Seoul Philharmonic Orchestra eine viel versprechende künstlerische Residenz, die erste ihrer Art für das Ensemble.

 

Seine Aufnahmen haben alle wichtigen internationalen Schallplattenpreise gewonnen und wurden für 15 Grammys nominiert. Dazu sind unter anderem eine Aufnahme von Schuberts Die schöne Müllerin mit Graham Johnson (Gramophone Award 1996) sowie als Tom Rakewell unter Sir John Eliot Gardiner (Grammy Award 1999) und Belmonte/Die Entführung aus dem Serailunter William Christie zu nennen. Im Rahmen seines Exklusivvertrags mit Warner Classics hat er Lieder von Schubert und Schumann (Gramophone Award 1998), englische Lieder und ein Henze gewidmetes Recital mit Julius Drake, Brittens Our Hunting Fathers mit Daniel Harding aufgenommen. Außerdem sind bei demselben Label Idomeneo mit Sir Charles Mackerras, Lieder von Janáček mit Thomas Adès, Lieder von Schubert mit Leif Ove Andsnes, Mitsuko Uchida und Antonio Pappano, Lieder von Noel Coward mit Jeffrey Tate, Orchesterzyklen von Benjamin Britten mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, Hugo Wolf mit Antonio Pappano, Bach-Kantaten mit Fabio Biondi, Händel-Arien mit Harry Bicket, Brittens Lobgesänge und The Turn of the Screw (Gramophone Award 2003) sowie Billy Budd (Grammy Award 2010), Adès‘ The Tempest (Gramophone Award 2010) und Monteverdis Orfeo erschienen. Zu den jüngsten Aufnahmen gehören Schubert-Lieder mit Julius Drake für Wigmore Hall Live; Shakespeare-Lieder (Grammy Award, 2017), Requiem: The Pity of War mit Antonio Pappano für Warner Classics und Berlioz Les nuits d'été, Ravels Shéhérazade und Debussys Le Livre de Baudelaire (in einer Fassung von John Adams) mit Ludovic Morlot und dem Seattle Symphony Orchestra.

 

Er hat mit den Berliner Philharmonikern, Wiener Philharmonikern, Chicago, Boston, London und BBC Symphony Orchestras, den London, New York, Los Angeles Philharmonic Orchestras und dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Sir Simon Rattle und Sir Colin Davis gearbeitet, Sir Andrew Davis, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Riccardo Muti, Mstislav Rostropovich, Daniel Barenboim, Daniel Harding und Donald Runnicles. Er sang die Uraufführung von Henzes Opfergang mit der Accademia Santa Cecilia in Rom unter Antonio Pappano.

Zu seinen Opernengagements gehören Lysander in Brittens A Midsummer Night’s Dream mit der Australian Opera und beim Edinburgh Festival; Nerone in L'Incoronazione di Poppea, Tom Rakewell und Erzähler in The Rape of Lucretia an der Bayerischen Staatsoper; Don Ottavio an der Wiener Staatsoper; Tamino (Die Zauberflöte), Aschenbach (Death in Venice) und Jupiter (Semele) an der English National Opera; Peter Quintin (The Turn of the Screw), Don Ottavio (Don Giovanni) und Caliban in Adès‘ (The Tempest) für das Royal Opera House Covent Garden; Madwoman (Curlew River) in der Netia Jones-Inszenierung für den Londoner Barbican, die auch in New York und an der Westküste Amerikas zu sehen war; Peter Quint am Teatro alla Scala und Händels Jeptha an der Opéra National de Paris.

Konzertauftritte und andere herausragende Vorstellungen umfassten das War Requiem mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski; Les Illuminations mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Andris Nelsons; Konzertreisen von Schuberts Winterreise mit Thomas Adès in Europa, Amerika und Asien; Brittens War Requiem mit der Staatskapelle Berlin und Antonio Pappano und Berlioz‘ Les nuits d’été mit dem Seattle Symphony und Ludovic Morlot. Sein Buch Schuberts Winterreise: Anatomie einer Obsession (The Pol Roger Duff Cooper Prize, 2016) wurde 2014 von Faber und Faber in Großbritannien und Knopf in den USA veröffentlicht. In der Saison 2018/19 übernahm er eine Residenz beim Seoul Philharmonic Orchestra.

Engagements in jüngster Zeit umfassen eine europäische Konzerttournee mit einem neuen Werk des Jazzpianisten Brad Mehldau, die Uraufführung eines neuen Auftragswerkes von James MacMillan mit dem London Symphony Orchestra zum 100. Gedenkjahr nach Ende des ersten Weltkriegs, szenische Aufführungen der Zender Winterreise unter der Regie von Netia Jones in Shanghai, eine Einspielung der drei großen Schubert-Liederzyklen live mit Lars Vogt und Thomas Adès sowie Konzertreisen nach Japan, Hongkong, Korea und eine europäische Tournee mit Europa Galante.

Höhepunkte der Saison 2019/20 sind seine Rückkehr auf die Opernbühne der Deutschen Oper als Aschenbach in Death in Venice, eine USA-Tournee mit Brad Mehldau, Auftritte von Schuberts Winterreise beim Cartagena Music Festival in Kolumbien, eine Konzerttournee mit Lucerne Festival Strings durch Slowenien und Italien, Auftritte als Evangelist in der Matthäus-Passion in Turin und Bajazet in Händels Tamerlan mit dem Moscow State Philharmonic.

2001 wurde Ian Bostridge zum Honorary Fellow seiner Mutteruniversität Corpus Christi College in Oxford, 2003 von der St. Andrew’s Universität zum Ehrendoktor für Musik, 2004 zum Companion of the Order of the British Empire und 2010 zum Honorary Fellow des St. John’s College Oxford ernannt. 2014 war er Humanitas-Professor für Klassische Musik an der Universität Oxford.

 

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Saskia Giorgini
Klavier

Saskia Giorgini

Saskia Giorgini gilt spätestens seit ihrem Gewinn des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 2016, bei dem ihr auch der Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes zuerkannt wurde, als eine der interessantesten Pianistinnen der jungen Generation. Ihr letztes Konzert wurde gezeichnet als „Aufregend und unfehlbar“ (The Observer/The Guardian).

 

Beim Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni 2015 wurde ihr der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Frédéric Chopin verliehen.

 

Seitdem gastiert sie weltweit in gefeierte und teils vom Rundfunk live übertragene Recitals in den größten Häusern und bei den renommiertesten Festivals, Lingotto-Hall in Turin, Teatro La Fenice in Venedig, Concerti del Quirinale Rom, Meistersingerhalle in Nürnberg, Liederhalle in Stuttgart, Beethovenhalle in Bonn, Großer Saal- Stiftung Mozarteum in Salzburg, Konzerthaus & Musikverein in Wien, Philharmonia in St. Petersburg, Warsaw’s Filharmonia Narodowa, Tivoli Vredenburg in Utrecht, Muziekgebouw Eindhoven, Muziekgebouw in Amsterdam, Seoul Arts Center, Cairo Opera House, Toppan Hall & Suntory Hall in Tokyo, Wigmore Hall in London. Auf Einladung Gidon Kremers wirkte sie an der international renommierten Lockenhaus Festival Sommerakademie mit. Als Solistin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, Lodz Philharmonie Orchestra Polen, dem CBC Radio Orchestra Kanada u.v.m. unter Dirigenten wie Simon Gaudenz, Eliahu Inbal, Antonello Manacorda, Mario Bernardi, Tadeusz Wojciechowski, und Massimiliano Caldi.

Ihre besondere Affinität zur Kammermusik führt Saskia Giorgini regelmäßig zusammen mit renommierten Partnern wie Ian Bostridge, Martin Fröst, Janine Jansen, Mario Brunello, Thomas Demenga, Dora Schwarzberg und vielen mehr.

Im 2019 wurde Ihre Debut CD-Aufnahme veröffentlicht (George Enescu, Piano Classics), in 2020 Schuberts Die Schöne Müllerin mit Ian Bostridge (Pentatone), 2021 erscheint ihr zweites Soloalbum (Liszts Harmonies Poétiques et Religieuses, Pentatone).

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Saskia Giorgini im Alter von vier Jahren. Bereits als Vierzehnjährige wurde sie in die Klavierakademie „Incontri col Maestro“ in Imola aufgenommen, wo sie von Franco Scala, Riccardo Risaliti, Leonid Margarius und Michel Dalberto unterrichtet wurde. Ihr anschließendes Studium schloss sie am Conservatorio in Turin bei Claudio Voghera ab. Aufbau- und Postgraduate-Studien folgten an der Accademia di Musica di Pinerolo bei Enrico Pace und am Mozarteum Salzburg bei Pavel Gililov, sowie bei Julius Drake an der Kunstuniversität Graz. 2014 und 2015 lehrte sie als Assistentin Prof. Pavel Gililovs an der Accademia di Musica di Pinerolo, und bis 2019 war sie Professorin am Conservatorio in Triest.

 

saskiagiorgini.com

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Claudio Martínez Mehner
Klavier

Claudio Martínez Mehner

1970 in Bremen als Sohn einer deutsch-spanischen Familie geboren, studierte seit frühem Alter am Königlichen Konservatorium in Madrid bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano. Er wirkte ebenfalls als Bratscher im spanischen Jugendorchester und als Geiger, Bratscher und Cembalist im Orchester der Deutschen Schule in Madrid mit.

Er führte sein Studium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov weiter. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Vitalij Margulis, an der Fondazione per il Pianoforte in Como und am Peabody Conservatory in Baltimore bei Leon Fleisher. Er hat Meisterkurse besucht u. a. bei Murray Perahia, Fou Ts’ong, Alexis Weissenberg, Karl-Ulrich Schnabel, Dietrich Fischer-Dieskau, Mstislav Rostropovich und György Kurtág. Auch erhielt er mehrere Jahre lang periodischen Unterricht bei Prof. Ferenc Rados.

Claudio Martínez Mehner wurde zweifach mit dem 1. Preis beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” ausgezeichnet. 1990 wurde er Finalist beim internationalen Klavierwettbewerb “Paloma O’Shea” in Santander und einige Jahre später erhielt er Erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben “Pilar Bayona” in Zaragoza, “Fondation Chimay” in Belgien und “Dino Ciani” in Mailand.

Als Solist trat er in ganz Europa, den USA, Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, u. a. mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der Filarmonica del Teatro Alla Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, der Prager Philharmonie, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Norddeutschen Rundfunk, der Filarmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern.

Claudio Martínez Mehner war langjähriger Assistent von Prof. Dmitri Bashkirov an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid und Klavierprofessor am Conservatorio Superior de Salamanca und am Conservatorio Superior de Aragón in Zaragoza. Zur Zeit ist er Dozent für Klavier an der Musikakademie in Basel.

 

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Edouard Mätzener
Violine

Edouard Mätzener

"With his bright musical intelligence Edouard has developed a great technique and musical maturity, proving to be an attractive performer received with great enthusiasm from national and international audiences."…“ - Maestro Howard Griffiths

 

Der schweizerisch-französische Geiger gab sein Solodebut mit 12 Jahren im Casino Basel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths. Weitere Auftritte fanden u.a. mit dem Kammerorchester Basel (Ariel Zuckermann), der Camerata Zürich (Florian Ludwig) und dem Sinfonieorchester Basel (Lorenzo Viotti) statt. Seine Konzerte brachten ihn in erstklassige Konzertsäle in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Holland, Israel, Brasilien, Japan, Südkorea und den USA.

 

Der Solist des Migros Kulturprozent ist Träger verschiedener Auszeichnungen und Preise, er erhielt den 1. Preis beim Wettbewerb des Badischen Kulturfonds 2012, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks, den 2. Preis beim Internationalen Henri Marteau Wettbewerb 2011, das Stipendium des Migros Kulturprozent in 2011 & 2012 sowie mehrmals den 1. Preis des Schweizerischen Jugendmusik-wettbewerbs und die Aufnahme in die Burkhalter Stiftung.

 

Zahlreiche Meisterkurse und Festivals führten nebst solistischen und kammermusikalischen Auftritten zu inspirierenden Begegnungen u.a. mit Ana Chumachenco, Vadim Gluzman, Werner Bärtschi, Boris Kuschnir, Michail Kopelman, Jörg-Wolfgang Jahn, Ida Haendel, Ivry Gitlis und Mitgliedern des Tokyo String Quartet.

 

Edouard Mätzener tritt mit grosser Freude in verschiedenen Kammermusikensembles auf, in denen er sich auch als Bratscher engagiert. Er ist ein gefragter Spieler, vor allem in Klaviertrios und Ensembles wie 'Sejong Soloists' oder 'camerata armonia'. Nebst seiner Passion für Kammermusik ist er Gründungsmitglied der Klezmer-Band Cheibe Balagan.

1989 in Zürich geboren wurde Edouard Mätzener im alter von 10 Jahren von Maestro Tibor Varga an die Ecole Superieure de Musique de Sion eingeladen. Seit 2004 studierte er mit Prof. Josef Rissin und schloss 2012 den Bachelor in Pädagogik und Performance mit Auszeichung an der Hochschule für Musik Karlsruhe ab. Im Anschluss hat Edouard Mätzener den Master of Music der Yale University bei Prof. Hyo Kang abgeschlossen, sowie den Master of Specialized Performance an der Musikhochschule Basel bei Prof. Barbara Doll.

 

www.edouardmaetzener.com

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Alessandro D'Amico
Viola

Alessandro D'Amico

Alessandro D’Amico wurde 1986 in Caracas geboren, sein musikali-sches Studium begann er 1997 an der dortigen Music School Montalban. Von 2002 bis 2009 war er Mitglied des international renommierten „Simon Bolivar Youth Orchestra“ und hatte dort die Gelegenheit mit grossen Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Gustavo Dudamel, Esa-Pekka Salonen, Heinrich Schiff und Sir Simon Rattle zu arbeiten.

 

Ab 2002 folgten weitere Studien bei Gerard Caussè und Rainer Schmidt an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid, bei Peter Langgartner am Mozarteum Salzburg und im „Graduate Course for String Quartets“ unter Walter Levin und Günter Pichler, seit 2000 in der Klasse von Silvia Simionescu an der Musikakademie Basel

 

Alessandro D’Amico bekam am Int. Gaetano Zinetti Kammermusik-wettbewerb 2008 eine „Honorable Mention“ Er besuchte ausserdem Meisterkurse bei verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Veronika Hagen, Atar Arad, Wolfram Christ, Gerard Causse, Ralph Gothoni, Rudolf Barshai, Ferenc Rados und Benjamin Zander.

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Reto Bieri
Klarinette

Reto Bieri

Der Schweizer Klarinettist und Improvisator Reto Bieri ist seit über 20 Jahren als Solist und Kammermusiker unterwegs. Gegenwärtig sorgt er als ehemaliger Intendant mit seinen ausgetüftelten und poetischen Themenabenden «à la DAVOS FESTIVAL» in Kooperation mit verschiedenen Kammerorchestern und in Zusammenarbeit mit langjährigen Kammermusikpartnern – allen voran mit der Violinistin Patricia Kopatchinskaja – für frischen Wind in der klassischen Musikszene. Reto Bieri ist als Musiker regelmässig zu Gast bei renommierten Orchestern, verschiedenen Festivals und bekannten Institutionen. Beim Münchener Kult-Label ECM erscheinen seine CD-Aufnahmen, zuletzt das hochgelobte Album «quasi morendo» zusammen mit dem meta4 Streichquartett aus Finnland.

 

Aufgewachsen ist Reto Bieri mit Schweizer Volksmusik. Nach wichtigen Erfahrungen als Tanzmusiker in Wirtshäusern und einer Ausbildung zum Grundschullehrer studierte er zunächst an den Musikhochschulen von Basel und Zürich, später dann an der berühmten Juilliard School of Music in New York. Wesentlich beeinflusst wurde er durch den Komponisten György Kurtág und die Begegnungen mit dem Schriftsteller Gerhard Meier, dem Musiker Eberhard Feltz und dem Clown Dimitri.

 

Von 2013 bis 2018 war Reto Bieri Intendant des DAVOS FESTIVAL – young artists in concert (CH). Seit 2012 unterrichtet er als Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Würzburg (DE). Er lebt mit seiner Familie abgeschieden in den Schweizer Bergen im Berner Oberland.

 

 

www.retobieri.ch

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Irina Ungureanu
Sopran

Irina Ungureanu

Geboren in Bukarest. Wohnhaft in Luzern. Studierte Gesang an der ZHdK bei Jane Thorner. Ihre Interessen gelten insbesondere der alten und neuen Musik, dem Liedrepertoire und der rumänischen Volksmusik, welche sie seit ihrer Kindheit begleitet. Tritt im Konzert und im Musiktheater auf und wirkt regelmässig in Uraufführungen mit.

 

War zu Gast beim Ensemble TaG Winterthur, dem Ensemble für neue Musik Zürich, dem Ensemble Profil und Seducant in Bukarest, den Basler Madrigalisten und demVokalensemble Zürich und ist Mitglied des Ensembles ö! für neue Musik in Chur. Als Solistin, in festen oder wechselnden Formationen trat sie zum Beispiel am Jazz Festival Montreux, an den Tagen für neue Musik Zürich, an der Woche für zeitgenössische Musik Bukarest, am MaerzMusik Festival Berlin, am Lucerne Festival sowie im Rahmen unterschiedlichster Konzertreihen im In- und Ausland auf.

 

Vertiefte Zusammenarbeiten gab es u.a. mit der Performancekünstlerin Stefanie Grubenmann, der Pianistin Simone Keller, der Geigerin Vera Kardos, der rumänischen Komponistin Diana Rotaru, der Regisseurin Astride Schlaefli, sowie der Band «Grünes Blatt» rund um rumänische Volksmusik mit Mats Spillmann (Trompete), Urs Vögeli (Gitarre), Vera Kappeler (Klavier) und Dominique Girod (Kontrabass).

 

2005 entstand die CD «Linu-i lin, Irina & DRUM» mit rumänischer Volksmusik. Später folgten CD-Produktionen mit dem Schauspieler Imo Moszkowicz, der Organistin Nicoleta Paraschivescu und dem Basler Vokalensemble millefleurs für improvisierte Musik. 2011 ist die CD «Thirteen Ways» der Gruppe «Grünes Blatt» erschienen.

 

irinaungureanu.ch

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Eivind Ringstad
Viola

Eivind Ringstad

Der norwegische Bratschist Eivind Ringstad (geb. 1994) ist heute als einer der prominentesten Bratschisten seiner Generation bekannt. Nach dem Gewinn des «Eurovision young musicians» 2012 hatte er seinen Durchbruch und ist seither bei bedeutenden Festivals und Konzerten auf der ganzen Welt aufgetreten.

2013 hatte er sein Debut mit dem Oslo Philharmonischen Orchester und dem Dirigenten Eivind Aadland. Diese Kollaboration führte zur Produktion einer Debut CD für Lawo classics 2017, die das Walton Violakonzert und die Suite von Chrstian Sinding arrangiert für Viola und Orchester beinhaltet. 2016 wurde Eivind mit dem «Borletti-Buitoni fellowship award» ausgezeichnet. Ausserdem war er 2016-2018 Teil des renommierten Programms «BBC New Generation Artists».

Das Programm ermöglichte Eivind sein Wigmore-Hall Debut 2017, sowie ein Auftritt am Edinburgh Festival 2018 gemeinsam mit dem deutschen Pianisten und regelmässigen Rezital Partner David Meier.

Eivind wurde wiederholt zu praktisch allen BBC Orchestern in Grossbritannien eingeladen. Des Weiteren ist er mit vielen Orchestern aufgetreten, wie zum Beispiel den Kopenhagen Philharmoniker, dem Trondheim Symphonie Orchester, dem Dala Sinfoniettan, der London Sinfonietta, den Bergen Philharmonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Norwegischen Radio-Symphonieorchester, dem Norwegischen Kammerorchester und dem Polnischen Kammerorchester. Diese Saison findet sein Debut mit dem Lahti Symphy und Kuopio Symphonieorchester in Finnland statt.

Eivind ist regulärer Bestandteil der norwegischen Kammermusik-Szene. Seine Leidenschaft für Kammermusik wird bezeugt durch viele Kollaborationen mit Künstlern die zu den ausgezeichnetsten Kammermusikern der Welt gehören, darunter: Leif Ove Andsnes, Janine Jansen, Anthony Marwood, Henning Kreggerud, Beatrice Rana und Steven Isserlis. Diese Saison wurde er zusammen mit dem Pianisten Øyvind Sundsvalen und dem Komponisten Martin Ødegaard künstlerischer Direktor für das Norsjø Chamber music festival, welches in Telemark, Norwegen stattfindet.

Zusätzlich zu seinen Auftritten mit dem Standard Repertoire für Viola führt Eivind oft auch seine eigenen Transkriptionen auf, um alle Möglichkeiten des Instrumentes aufzuzeigen. Seine Transkriptionen beinhalten Virtuose Kompositionen, sowie kurze, berühmte Stücke von Komponisten wie Grieg, Ysaÿe, Elgar und Bull. Er spielt ausserdem gerne Zeitgenössische Musik und hat bereits mehrere Werke in Auftrag gegeben. Dieses Jahr hat er das Stück ‘Correspondances’ des jungen norwegischen Komponisten Peder Barratt-Due am renommierten Edinburgh Festival Uraufgeführt.

Eivind begann mit 5 Jahren Violine zu spielen und wechselte 9 Jahre später zur Viola als sein Hauptinstrument. Er studierte anm Barratt Due Musik Institut in Oslo mit Soon-Mi Chung. In Norwegen wurde Eivind im Laufe seiner Kariere mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter Anderem dem Arve Tellefsen Musiker Preis 2014 und dem Statoil (Equinor) Preis 2014.

Er spielt die Viola G. Guadagnini «ex-Vieuxtemps» von 1768, eine Leihgabe von Dextra Musica.

eivindringstad.com

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Werner Bärtschi
Klavier

Werner Bärtschi

hört nicht auf, immer wieder nach Eigenart und Ästhetik jedes einzelnen Werks zu fragen. Gerade deshalb werden seine Interpretationen als besonders spontan, kommunikativ und spannungsvoll erlebt.

Der 1950 in Zürich geborene Musiker spielt Werke von der Spätrenaissance bis in die Gegenwart. Er hat bedeutende Uraufführungen (unter anderem von Cage, Klaus Huber, Killmayer, Riley, Schnebel und Vogel) gespielt. Schwerpunkte seines Repertoires liegen bei Bach, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt, doch engagiert er sich auch für Aussenseiter wie Carl Philipp Emanuel Bach, Carl Nielsen, Erik Satie, Charles Ives und Giacinto Scelsi.

Konzerte auf allen Kontinenten, an Festivals wie Gstaad, Lucerne, Zürich, La Roque d‘Anthéron, Antalya und Salzburg, Rundfunkaufnahmen, Fernseh- und Kinofilmauftritte sowie zahlreiche CDs (mit einem „Grand Prix du disque“ der Académie de disque française) zeugen von seiner erfolgreichen pianistischen Aktivität. 1980 gründete er in Zürich die Konzertreihe «Rezital» und ist künstlerischer Leiter des Musikkollegiums Zürcher Oberland und der Schaffhauser Meisterkonzerte. Er hat immer wieder ausgewählte Studenten unterrichtet und ist Initiator und Leiter der Schaffhauser Meisterkurse.

Bärtschi schrieb mehr als vierzig Kompositionen verschiedenster Gattungen. Nach frühen Einflüssen von Cage und Schnebel, später von Scelsi und Wilhelm Killmayer befreite er sich in sehr persönlichen Experimenten aus den Traditionen der Avantgarde und liess zunehmend seine Erfahrungen als Interpret alter und neuer Musik einfliessen. Seine unmittelbar fassliche Musik klingt ganz eigenständig und erinnert kaum an die gewohnte Sprache zeitgenössischer Musik.

Werner Bärtschi schöpft seine kreativen Interpretationen nicht zuletzt auch aus seinem kompositorischen Verständnis für Musik. Wer so wie er den Meistern der Vergangenheit als Kollege über die Schulter blicken kann, sieht tiefer in die reiche Vielschichtigkeit ihrer Werke hinein. Und Bärtschis Talent zur Kommunikation befähigt ihn, diese Einsichten überzeugend umzusetzen. Die Musik vergangener Epochen erklingt unter seinen Händen wie neu. ‚Da sind Kopf, Herz und Hand auf künstlerischer Hochebene aufs Glücklichste beisammen‘, urteilt die Presse.

wernerbaertschi.ch

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Matthias Neukirch
Lesung

Matthias Neukirch

Matthias Neukirch, 1963 in Aufseß (Deutschland) geboren, wuchs auf in Karlsruhe und studierte Schauspiel am Mozarteum Salzburg. Engagements führten ihn unter anderem ans Theater Neumarkt in Zürich, an das Staatstheater Kassel, das Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Hannover und Deutsche Theater Berlin. 2015 wechselte er an das Schauspielhaus Zürich, wo er seitdem spielt unter anderem als Max Frischs „Homo Faber“ und Friedrich Dürrenmatts Lehrer in „Besuch der alten Dame“. Seit zehn Jahren zeigt er seinen Abend „Hans Schleif“ über seinen Großvater (Regie: Julian Klein) im In und Ausland. In Zürich ist er zur Zeit in Arbeiten von Nicolas Stemann, Suna Gürler und Christopher Rüping zu sehen.

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Luciano Jungman
Bandoneon

Luciano Jungman

Als Solist interpretierte er seine eigenen Arrangements sowie das ‘Concierto para bandoneón, guitarra y orquesta’ von A. Piazzolla, und war Gastmusiker in den Orchestern ‘Cámara de la Ciudad de La Plata’ und ‘Cámara de la Biblioteca del Congreso de la Nación’, “Kamerata Bern”, "Berner Symphonieorchester” and “Stringendo”.

Seit 1993 ist er Komponist, Arrangeur und Bandoneonist des Quintetts «La Camorra». Mit diesem Quintett nahm er sechs CDs auf, und spielte unter anderem im ‘Palau de la Música Catalana’ in Barcelona, im ‘Kursaal’ von San Sebastián (Spanien), im ‘Memorial de San Pablo’ und ‘Teatro Castro Alves’ in Salvador de Bahía (Brasilien) sowie im ‘Tropentheater’ (Niederlande). Luciano Jungman war Bandoneonist des ‘Color Tango’ Orchester, unter der Leitung von Maestro Roberto Alvarez, mit welchem er unter anderem in der Schweiz, Italien, Deutschland, den USA, Schweden und den Niederlanden auftrat.

Er war Leiter, Arrangeur und Bandoneonist des Stücks ‘Buenos Aires bohemia’ welches in Shangai (China) präsentiert wurde. Die ‘Suit para tres bohemios’, ‘Dos piezas en italiano’ und ‘Chapaleando barro’ sind drei seiner Kompositionen für Orchester, welche uraufgeführt wurden. Am ‘VII Festival de Tango de la ciudad de Buenos Aires’, im Zyklus ‘Nuevos creadores’ wurde Luciano Jungman eingeladen, eine eigens für das Festival geschriebene Komposition, das ‘Concierto 3+4’ zu präsentieren. ‘Raul, the terrible’ (Australien) und ‘Circulo cerrado’ (Argentinien) sind zwei der Filme und Theaterstücke, welche seine Kompositionen verwendeten.

Luciano Jungman ist Autor der ersten Multimedia-Unterrichtsmethode für Bandoneon, welches den Namen ‘Don Benito bandoneon method’ trägt. 2021 Tauft er seine Bandoneon solo CD «Handwritten letters», die nur auf seinen eigenen Kompositionen besteht. Zurzeit arbeitet er an einer kommenden CD mit Werken von Astor Piazzolla und einem neuen Opern-Tango, der auf dem Theaterstück des Schriftstellers Miguel Kot Gorodeky basiert ist.

lucianojungman.com

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Rätus Flisch
Kontrabass

Rätus Flisch

Studienabschluss an der Berklee School of Music Boston/USA, auf Du und Du mit den kreativen Stars der New Yorker Szene, Auftritte und Aufnahmen mit einer Reihe von Musikern deren Liste sich wie ein Who's Who der Jazzgegenwart liest. «Weltwoche»-Kritiker Peter Rüedi bezeichnet ihn als «wunderbaren Bassisten mit langem Atem und warmem Herzschlag» und bescheinigt ihm «Nuancenreichtum in den Timbres und Reflektiertheit», Peter Bürli würdigt ihn im «Tages-Anzeiger» als absolut hochkar tigen, seelenvoller Musiker und spannenden Komponisten und Tom Gsteiger sieht ihn als Brückenbauer mit sonorem Bassklang zwischen aufgekratzter Hektik der New Yorker Downtown-Avantgarde und besinnlichen Klangbildern europäischer Prägung.

Der auch international gesuchte Schweizer Bassist spielte Konzerte und Tourneen in Nordamerika, Asien, Afrika und in Europa mit so bekannten Musikern wie Gary Burton, Paul McCandless, Mark Turner, Art Lande, Mick Goodrick, Jorge Rossy, Daniel Schnyder, Arkady Shilkloper, Rick Margitza, John Vidacovich, Kenny Drew Jr., Arthur Blythe, Donny McCaslin, Alex Sipiagin, Bugge Wesseltoft, George Gruntz, Spyro Gyra’s Tom Schuman & Lee Pearson, Armen Donelian Trio, Chopin Visions mit Marcin Grochowina, Bregenzer Kammerorchester, Tonhalleorchester Zürich, Opernhaus Zürich, u.a.m.

CD’s unter eigenem Namen: World of Strings «Pyh », Lupus in Fabula «Fabulous Loops» mit Enzo Zirilli und Christian R ver, Flisch’s BlackSpeed «Missing Beat» mit Jim Black und Chris Speed, «Dr. Watson» mit John Vidacovich und Theodoros Kapilidis, Wagner-Theiler-Flisch «Tristano & Isotta Live at Festspiele Zurich 2013», Theiler I Flisch I Renold «European Hits“, «Bass’n Flute“ mit Erich Tiefenthaler, CD’s mit Marcel Oetikers «Soerbaird», Christoph Baumanns «Wysel remix», Daniel Schnyder/Kenny Drew jr. Quartet «Da Skale», Artist in Residence «Live at Moods» mit World of Strings und Compo 6, Musiktheaterproduktionen wie Hotel Offen, Wysel, Die Soldaten u.a.m.

Raetus Flisch ist Professor an der ZHdK Zürich, Abteilung Jazz und Pop.

www.flischnews.ch

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Ruven Ruppik
Schlagzeug

Ruven Ruppik

Born in 1986, Ruven auto-didactically got in touch with music from a young age and later on, at the age of 8, Piano and Drums Set lessons started. It became clear quite fast that his focus would lay on Drums/Percussion and over the time, different projects emerged in which he could gain experience as a percussionist/drummer. Alongside different Rock & Pop bands he joined the „OWL - Big Band“ at the age of 14; in this period he started to join different projects as a studio drummer.

With 16 years old, Ruven Ruppik developed a strong interest in western classical music and classical percussion; a few years later, in 2004 he won the national german competition „Jugend Musiziert“ in the category „Solo performance classical percussion“. He achieved the highest score and won the special price of the japanese „Irino-Foundation“ for contemporary music and the „Deutsche Stiftung Musikleben“. He started to tour as a soloist all over Germany, Switzerland, Japan, France etc. During the time of his classical percussion studies, where he mainly focused on contemporary music, Ruven got in contact with music from the balkan countries. He immediately felt connected to the traditional music from this region and next to western classical & contemporary music he started to study and perform traditional music from Bulgaria, Greece, Serbia etc

Around this time he played and toured in various contemporary music projects and „world music ensembles“ all over Europe, China, Oman, Macedonia etc. In addition Ruven Ruppik had the great honour to work with very recognised artists from the western classical music scene such as Karlheinz Stockhausen, Kurt Masur, Peter Eötvös, Peter Prommel, Martin Christoph Redel, Jaap van Sweden, just to name a few. In addition to various solo performances that were live streamed in radio or television, he started to work with different Orchestras such as „Nordwestdeutsche Philharmonie, Radio Filharmonie Hilversum and Radio Kamerorkest“, and in the year 2008 he gave a solo recital at Europe's biggest Drums & Percussion Festival („Drums & Percussion Paderborn“).

After his studies in western classical music, he studied a bachelor of world-percussion in the worldmusic deparment of Codarts in Rotterdam and graduated with the highest mark and special honours. Additionally he studied a Master of Music in „North indian classical music - Tabla“ under the guidance of the great Tabla player Niti Ranjan Biswas and Bansuri Legend Pt. Hariprasad Chaurasia, and graduated with „Cum Laude“. Beside the Cajón book „die Groovebox“ (Coda Music Editorial) which he published in 2011, Ruven Ruppik performed live in numerous radio and television shows (Vrije Geluiden, RTV Rijnmond, Virus, Klassik Forum WDR 3, etc)

In addition to performances at the North Sea Jazz Festival (Rotterdam/Netherlands), Cairo Jazz Festival (Cairo/Egypt), Drums and Percussion (Paderborn/Germany), Paco de Lucia Festival (Algeciras/Spain), Guitar Festival of Ireland (Ireland), Festival Flamenco de Montréal (Canada) Houdetsi Festival (Kreta/Greece), Echtzeit Festival (Kiel/Germany) Ruven had the honour to share the stage with artists such as Pt. Hariprasad Chaurasia, Estrella Morente, Paco Peña, Jose Manuel Leon, Alicia Carrasco, Kudsi Ergüner, Niladri Kumar, Aynur, Bassam Saba, Rima Khcheich, Carles Benavent, Aziza Brahim, Jorge Pardo, Tino van der Sman, Rosario Toledo, Niti Ranjan Biswas, Karen Lugo, José Carlos Gómez, CHAARTS, Codarts & the Royal Conservatory Big Band (Koninkrijksconcert for the former dutch Queen 2012), (with Rudresh Mahanthappa at North Sea Jazz Festival 2012), Lilian Viera, Izaline Calister, Dina Medina ect.

Over the last years Ruven gave numerous workshops and masterclasses all over Germany, Spain, The Netherlands, Greece and was touring with different projects in Canada, Uzbekistan, China, Japan, Oman, Bahrain, Lebanon, Egypt, Turkey, Greece, Cyprus, Germany, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Switzerland, Austria, England, Ireland, Spain, France, Macedonia, Rumania etc

He teaches Percussion in the Jazz and Pop Department of the Zurich University of the Arts (ZHdK) and the University of Music in Detmold.

Ruven Ruppik expresses himself through different music styles such as Flamenco, Mediterranean Music, Ottoman Music, Latin/Brazilian Music and explores the rich world of North indian classical music.

www.ruvenruppik.com

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Mireia Coma Casellas
Violine, Young Festival Artist

Mireia Coma Casellas

Mireia Coma Casellas wurde 2002 geboren und begann im Alter von 2 Jahren mit ihrem Vater Agustí Coma Alabert Violine zu lernen. Sie studierte an der Musikschule Vitoria-Gasteiz, ausserdem erhielt sie Unterricht von Sergio Castro, Anna Baget, Catalin Bucataru, Aitzol Iturriagagoitia, Esther Hoppe, Reto Kuppel, Keiko Wataya und Daniel Dodds.

Im Mai 2012 wurde sie als Konzertmeisterin des Isaac Albéniz Orchesters an der Vitoria Musikschule ausgewählt und Im Oktober 2016 wurde sie Mitglied des Streichorchesters «Camerata Gasteiz». Im August 2015 trat sie am Vitoria International Musik Festival auf, zusammen mit den Pianistinnen Anna Crexells und Ángel García Soria.

Mireia gewann verschiedentlich 1. Preise an Wettbewerben, so zum Beispiel 2016 und 2018 am Kammermusikwettbewerb «Jóvenes Músicos» im Baskenland (Spanien), 2017 am Kammermusikwettbewerb «Premi de Música Ciutat de Mataró» in Barcelona, 2017 am Solistenwettbewerb «Jóvenes Músicos» im Baskenland, sowie 2016 den 2. Preis für Violine am «Concurs de Violí de Barcelona».

Mit 16 Jahren spielte sie als Solisitin mit dem Baskischen Sinfonieorchester unter der Leitung von Pedro Halffter das Violinkonzert in h-Moll von Camille Saint-Saens vor mehr als 1’000 Zuschauern.

Seit 2019 studiert Mireia an der Musikhochschule Luzern in der Klasse von Prof. Daniel Dodds.

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Aslı Ayben Özdemir
Violine, Young Festival Artist

Aslı Ayben Özdemir

Aslı Ayben Özdemir geboren im Jahr 2001 in Istanbul (Türkei) erhielt im Alter von 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht durch ihre Mutter Zümrüt Alieva. Später im Alter von 7 Jahren begann sie ihre Ausbildung an der Istanbul University State Conservatory bei der Geigerin Prof. Zülfiye Seçkin.

Ihre erste Orchestererfahrung sammelte sie 2010 mit dem Istanbul Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Naci Özgüç. In den letzten Jahren folgten diverse Orchesterprojekte, in denen ihr vermehrt die Rolle der Konzertmeisterin anvertraut wurde. Dazu gehören unteranderem das Leyla Gencer Symphony Orchestras in der Saison 2016/2017 und im darauffolgenden Jahr das 100th Anniversary of Istanbul University Symphony Orchestra of Istanbul State Conservatory. Als Teil des Orchesters spielte sie Konzerte in ganz Europa (Ungarn, Slowakai, Tschechische Republik, Italien, Spanien, Portugal, Deutschland) sowie an verschiedensten Festivals wie beispielsweise den Young Euro Classic, Lisbon Festival und dem Alicante Festival. In dieser Zeit profitierte sie von Yannos Margaziotis und Ksenija Zecevic, die als Coaches die Jugendlichen unterstützen.

Nebst ihrer Schulausbildung und Orchestertätigkeit nahm sie an zahlreichen Wettbewerben in Europa erfolgreich teil und wurde im Februar 2016 in Istanbul mit dem ersten Preis der Yamaha Music Competition for Strings Instruments aus- gezeichnet. 2017 konzertierte sie am International Classical Music Festival in Zypern und im darauffolgenden Jahr am XVII Afyonkarahisar Classical Music Fes- tival. Sie trat am Konvergencie Festival mit Musiker:innen wie Igor Karsko, Nora Skuta und Juray Tomka mit unterschiedlichen Kammermusikformationen auf. Im August 2018 arbeitete sie während der Internationale Sommerakademie Bad Leonfelden in Österreich mit Professor Mark Gothoni zusammen. 2019 schloss sie die Istanbul University State Conservatory mit Auszeichnung ab.

Nach ihren lehrreichen Jahren bei Prof. Zülfiye Seçkin studiert sie heute bei Igor Karsko an der Hochschule Luzern. Auf ihrem Weg arbeitete sie unteranderem mit Musiker:innen wie Olga Martinova and Gilles Apap zusammen. Mit grossem Vergnügen durfte sie nicht nur von Ihrem Können profitieren, sondern an den gemeinsamen Abschlusskonzerten mit ihnen konzertieren. Weitere Impressionen in zeitgenössischer Aufführungspraxis erhielt sie durch das Fazıl Say Festival Orchestra.

In diesem Jahr 2021 wird sie als Konzertmeisterin das Palermo Classic Symphony Orchestra in Italien unterstützen. Zudem wirkt sie als Gast bei den Lucerne Sinfonietta, der Junge Philarmonie Zentralschweiz, dem Fazıl Say Festival Orchestra, CRR Symphony Orchestra, Eurasia Philharmonic Orchestra, TRT Philharmonic Orchestra und der Camerata Saygun mit. Zurzeit studiert sie im Bachelor in der Klasse von Igor Karsko an der "Hochschule Luzern - Musik" in der Schweiz. Nebst ihrem Studium widmet sie sich Projekten im In- und Ausland und ist Teil des Yörsiad Quartet.

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Blai Bosser Toca
Violoncello

Blai Bosser Toca

Blai Bosser Toca wurde 1996 in der Nähe von Barcelona geboren und begann sein Cellostudium nach der Suzuki-Methode mit seiner Mutter. Von 2014 bis 2018 absolvierte er seinen Bachelor bei Damián Martínez Marco an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona. Derzeit studiert er im Masterstudiengang in der Klasse von Rafael Rosenfeld an der Hochschule für Musik FHNW Basel.

2017 erhielt Blai das Stipendium der Anna Riera Foundation, und 2018 den ersten Preis am Wettbewerb “Cordes de Barcelona”. Auf dem Gebiet der Kammermusik studierte er bei Kennedy Moretti und Mitgliedern des Casals Quartetts in Barcelona, und arbeitet derzeit mit Rainer Schmidt, Claudio Martínez Mehner, Anton Kernjak und Jiří Němeček. Er war Mitglied der spanischen und katalanischen nationalen Jugendorchestern (JONDE und JONC), und ab 2020 des Gustav Mahler Jugendorchesters. Seit 2018 arbeitet er als Zuzüger des Barcelona Sinfonieorchesters (OBC), in der Saison 2020-2021 ist er Praktikant im Sinfonie Orchester Biel-Solothurn und Akademist im Kammerorchester Basel.

Blai Bosser Toca besuchte Meisterkurse bei Steven Isserlis, Marc Coppey, Maria de Macedo, W. E. Schmidt, Peter Bruns, Asier Polo und Raphaël Pidoux. Er spielt auf einem Cello, das 2020 von seinem Vater Jaume Bosser gebaut wurde.

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