Die Künstler

Rafael Rosenfeld
Violoncello

Rafael Rosenfeld, Künstlerische Leitung

Mit dem Gewinn des ersten Preises am Internationalen Musikwettbewerb in Genf wurde der Luzerner Cellist Rafael Rosenfeld in die obere Etage Europas musikalische Elite geholt. Solo-Auftritten in Mailand, Stuttgart, Genf, Luzern, Bern, Rotterdam, Amsterdam (Concertgebouw) und Zürich, mit Orchestern wie dem SWR Stuttgart und den Rotterdamer Philharmoniker folgten, sowie Einladungen als Kammermusiker zu Festivals wie Lucernefestival, den Interlakner Musikfestwochen, Young Concert Artists Davos und Open Chamber Music in Prussia Cove. Zu seinen Kammermusikpartner zählen Künstler wie András Schiff, Dénes Varjon, Julia Fischer, Heinz Holliger, András Keller, Tabea Zimmermann, und Joshua Bell.

 

Rafael Rosenfeld absolvierte sein Studium bei Walter Grimmer in Zürich und bei Professor David Geringas in Lübeck. Er ist seit 1995 als Solocellist des Tonhalle Orchester Zürich tätig, und war viele Jahre Mitglied von Claudio Abbados Luzern Festival Orchester. Er leitet eine Konzertklasse an der Musikakademie Basel und ist Gründungsmitglied und Cellist des Merel Quartetts.

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Mary Ellen Woodside
Violine

Mary Ellen Woodside, Künstlerische Leitung

Mary Ellen Woodside, Gründungsmitglied und erste Geigerin des Merel Quartetts, übt eine rege Tätigkeit als international gefragte Kammermusikerin aus. Sie wurde u.a. zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Ittinger Pfingstkonzerten, dem Young Artists in Concert in Davos, dem Kunstfest Weimar und Open Chamber Music, Prussia Cove eingeladen.

 

Unter ihren Kammermusikpartnern waren Joshua Bell, Heinz Holliger, Hélène Grimaud und Nobuko Imai. Sie ist als Solistin in Doppelkonzerten mit Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig und Adelina Oprean aufgetreten, hat zudem Violinkonzerte von Martin Derungs und Aaron Jay Kernis zur Ur- bzw. Erstaufführung gebracht.

 

Mary Ellen Woodside spielt als Gast-Konzertmeisterin in der Camerata Zürich, dem English Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel. Während vieler Jahre war sie Stimmführerin im Tonhalle-Orchester Zürich, davor war sie Konzertmeisterin im Württembergischem Kammerorchester. Sie ist Mitglied von András Schiffs Cappella Andrea Barca.

 

Mary Ellen Woodside studierte an der Eastman School of Music bei Charles Castleman und schloss dort mit dem begehrten Performer’s Certificate ab. Sie gewann zahlreiche Preise, bevor sie nach Europa übersiedelte, um ihre Studien an der Guildhall School in London fortzusetzen. Sie wurde als Solistin für Yehudi Menuhins „Live Music Now“ ausgewählt, gewann den 2. Preis am Bryan Young Artists Competition und war Finalistin beim Kulenkampff Wettbewerb in Köln. Im Zentrum ihrer weiteren Studien stand die Zusammenarbeit mit Mentoren wie Sándor Végh, András Schiff, György Kurtág, Robert Levin, Alfred Brendel und Ferenc Rados.

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Mary Ellen Woodside, Violine
Edouard Mätzener, Violine
Alessandro D’Amico Viola
Rafael Rosenfeld Violoncello

Merel Quartett

Die Wiener Zeitung schrieb über das Merel Quartett von dem "wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble”, die Neue Zürcher Zeitung pries das Spiel des Quartetts als „äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik".

 

Die vier Musiker des 2002 in Zürich gegründeten Merel Quartetts verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Es verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahrhunderten umfasst: von Bachs „Kunst der Fuge“ bis zu Werken von zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger.

Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt das Merel Quartett in renommierte Konzertsäle wie u.a. die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Kunstfest Weimar, dem Menuhin Festival Gstaad und den Ittinger Pfingstkonzerten. Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon, Heinz Holliger, Jörg Widmann, Erich Höbarth, Thomas Demenga und Nobuko Imai.

Regelmässige Radioübertragungen bei Schweizer Radio SRF, Radio Suisse Romande und deutschen und italienischen Radiosendern haben dem Merel Quartett weitere Anerkennung eingebracht. Das Debut-Album mit Werken von Schumann, Janácek und dem preisgekrönten Schweizer Komponisten David Phillip Hefti wurde von der NZZ am Sonntag als „überragende CD-Premiere eines Spitzenquartetts“ beschrieben.

Die zweite CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn wurde in der Zeitschrift Das Orchester gepriesen: [Das Spiel des Merel Quartetts ist] „von höchster Intensität durchdrungen, bis ins letzte Detail durchdacht, sensibel austariert in Gewichtung und Ausleuchtung der Stimmführung…ihre schlanke und offene, farblich vielfältig variierende Tongebung besticht.“

 

„In einer Zeit, die besonders reich ist an Streichquartetten von hoher Qualität, scheint mir das Merel Quartett eines der allerbesten.“ Alfred Brendel

www.merelquartet.com

 

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Marianna Shirinyan
Klavier

Marianna Shirinyan

Die armenische Pianistin Marianna Shirinyan gehört zu den kreativsten und gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen weltweit. Als sie im Jahr 2006 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gleich fünf Preise erhielt, begann für sie eine steile Karriere.

 

Marianna Shirinyan ist ein gern gesehener Gast bei vielen internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, MDR Musiksommer, Mosel Musikfestival wie auch Bergen Festspillene, Stavanger, Sandefjørd, Lofoten Musikfestivals in Norwegen oder Reykjavik Midsummer Festival in Island oder Oxford Chamber Music Festival in England. Gleichzeitig hat sie sich den Ruf als eine der führenden Pianistinnen ihrer Generation durch solistische Auftritte mit den renommierten skandinavischen Orchestern, darunter das Danish National Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, Göteborger Symphoniker, Trondheim Symphony Orchestra, Copenhagen Philharmonic, Ostrobothnian Chamber Orchestra und Odense Symphony Orchestra erworben. Außerhalb Skandinaviens spielte sie unter anderem Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kammerakademie Potsdam, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Münchner Symphonikern, BBC Symphony Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, den I Pommerigi Musicali di Milano, dem Armenian Philharmonic Orchestra, Orchestre philharmonique de Nice, Hiroshima Symphony Orchestra, unter Dirigenten wie Zoltan Kocsis, Simon Gaudenz, Antonello Manacorda, Eva Ollikainen, Jun Märkl, Thomas Søndergaard, Krysztof Urbanski und Joshua Weilerstein.

 

Seit 2013 ist Marianna Shirinyan Steinway Artist, seit Herbst 2015 Professorin an der Musikhochschule in Oslo, Norwegen. Ausserdem ist sie künstlerische Leiterin des Oremandsgaard Kammermusikfestivals in Dänemark.

 

www.mariannashirinyan.com

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Tobias Feldmann
Violine

Tobias Feldmann

Große Erfolge als Solist konnte Tobias Feldmann bereits unter anderem in Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orquestra Simfonica de Barcelona, dem Frankfurter Museumsorchester sowie Brussels Philharmonic, dem Beethoven Orchester Bonn, Residentie Orkest Den Haag, Las Vegas Philharmonic, Moscow State Symphony Orchestra, Utah Symphony Orchestra und Orchestre Symphonique de Quebec feiern. Zu seinen Partnern am Dirigentenpult gehörten dabei u.a.Marin Alsop, Hannu Lintu, Guoyong Zhang, Nicholas Collon, Łukas Borowicz, Karl-Heinz Steffens, Fabien Gabel und John Storgards.

 

Highlights der aktuellen Saison 2019/20 beinhalten Debüts mit Tampere Philharmonic, dem Bournemouth Symphony Orchestra, Tapiola Sinfonietta, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, Concertgebouw Kammerorchester, der Staatsphilharmonie Nürnberg und dem Qatar Philharmonic Orchestra. Zudem wird er erneut beim Uppsala Chamber Orchestra und beim Symphony Orchestra Adana als Solist zu hören sein. Von der Neubrandenburger Philharmonie wurde er für dielaufende Saison zum „Artist in Residence“ ernannt. Kammermusik-Engagements führen ihn zum Festspielhaus Baden-Baden, an die Alte Oper Frankfurt, zum Vinterfest in Falun/Schweden und zu den Tiroler Festspielen Erl.

 

Tobias Feldmann ist ein passionierter Kammermusiker und blickt bereits auf Konzerte im Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Wien, Beethovenhaus Bonn, in der Berliner Philharmonie, der Kumho Arts Hall Seoul sowie bei renommierten Festivals wie der Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Schubertiade Hohenems, Tongyeong International Music Festival, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger Festspiele, Moritzburg Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival und Lockenhaus Festival zurück. Zu seinen musikalischen Partnern zählen u.a. Julian Steckel, Maximilian Hornung, Boris Kusnezow, Tabea Zimmermann, Istvan Vardai, Kian Soltani, Deniz Kozhukin und Nicolas Altstaedt.

1991 in Fulda geboren erhielt Tobias Feldmann mit sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht und wechselte bereits ein Jahr später in die Frühförderklasse der Musikhochschule Würzburg, bevor er sein Hauptstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Antje Weithaas abschloss.

Im April 2014 wurde seine Debüt-CD beim Label GENUIN mit Werken von Beethoven, Ysaÿe, Bartók und Waxman veröffentlicht und erfuhr großes Lob und Beachtung bei der internationalen Kritik und Presse. Seine zweite Aufnahme, dieses Mal mit einem Rezitalprogramm zusammen mit dem Pianisten Boris Kusnezow, erschien 2017. Seine dritte CD bei Alpha Classics mit einer Einspielung der Violinkonzerte von Sibelius und Rautavaara mit dem Orchestre Philharmonique Royale de Liège wurde 2018 veröffentlicht.

Zu Beginn des Jahres 2018 wurde er mit nur 26 Jahren auf eine Professur an die Hochschule für Musik Würzburg berufen und ist damit einer der jüngsten Professoren in der Geschichte Deutschlands.

 

www.tobias-feldmann.com

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The Marian Consort
Vokalensemble

The Marian Consort

 

The Marian Consort, gegründet 2007 und beheimatet in Oxford, gehört zu den großen Hoffnungen der auf Alte Musik spezialisierten Gruppen Großbritanniens. Das junge Ensemble hat sich in kürzester Zeit einen hervorragenden Namen unter den britischen Vokalensembles gemacht. Das Ensemble ist ein Paradebeispiel für den ausgewogenen englischen Chorsound, der durch die Tradition der Knabenchöre und durch makellose Intonation sowie einen unsentimentalen Stil geprägt ist, bei dem puristische Klarheit dramatischem Ausdruck vorgezogen wird. Unter seinem Gründer und Leiter Rory McCleery ist dieses „erstaunliche“ (The Herald) Ensemble längst auf internationalen Podien und Festivals zu Hause, tritt regelmäßig im BBC Radio 3 auf und war „Young Artist“ des Early Music Festivals von Brighton. Jüngste Konzerte umfassten Auftritte im Londoner Kings Palace, beim Early Music Festival in Barcelona und beim Leipziger A-Cappella-Festival. Die vierte CD-Veröffentlichung „Christmas with the Sheherds“ mit der Missa „Quaeramus cum pastoribus“ von Cristóbal de Morales und Weihnachts- motetten von Jean Mouton und Annibale Stabile erschien im November 2014 beim britischen Label Delphian und erhielt ausgezeichnete Kritiken.

 

www.marianconsort.co.uk

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Edouard Mätzener
Violine

Edouard Mätzener

"With his bright musical intelligence Edouard has developed a great technique and musical maturity, proving to be an attractive performer received with great enthusiasm from national and international audiences."…“ - Maestro Howard Griffiths

 

Der schweizerisch-französische Geiger gab sein Solodebut mit 12 Jahren im Casino Basel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths. Weitere Auftritte fanden u.a. mit dem Kammerorchester Basel (Ariel Zuckermann), der Camerata Zürich (Florian Ludwig) und dem Sinfonieorchester Basel (Lorenzo Viotti) statt. Seine Konzerte brachten ihn in erstklassige Konzertsäle in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Holland, Israel, Brasilien, Japan, Südkorea und den USA.

 

Der Solist des Migros Kulturprozent ist Träger verschiedener Auszeichnungen und Preise, er erhielt den 1. Preis beim Wettbewerb des Badischen Kulturfonds 2012, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks, den 2. Preis beim Internationalen Henri Marteau Wettbewerb 2011, das Stipendium des Migros Kulturprozent in 2011 & 2012 sowie mehrmals den 1. Preis des Schweizerischen Jugendmusik-wettbewerbs und die Aufnahme in die Burkhalter Stiftung.

 

Zahlreiche Meisterkurse und Festivals führten nebst solistischen und kammermusikalischen Auftritten zu inspirierenden Begegnungen u.a. mit Ana Chumachenco, Vadim Gluzman, Werner Bärtschi, Boris Kuschnir, Michail Kopelman, Jörg-Wolfgang Jahn, Ida Haendel, Ivry Gitlis und Mitgliedern des Tokyo String Quartet.

 

Edouard Mätzener tritt mit grosser Freude in verschiedenen Kammermusikensembles auf, in denen er sich auch als Bratscher engagiert. Er ist ein gefragter Spieler, vor allem in Klaviertrios und Ensembles wie 'Sejong Soloists' oder 'camerata armonia'. Nebst seiner Passion für Kammermusik ist er Gründungsmitglied der Klezmer-Band Cheibe Balagan.

1989 in Zürich geboren wurde Edouard Mätzener im alter von 10 Jahren von Maestro Tibor Varga an die Ecole Superieure de Musique de Sion eingeladen. Seit 2004 studierte er mit Prof. Josef Rissin und schloss 2012 den Bachelor in Pädagogik und Performance mit Auszeichung an der Hochschule für Musik Karlsruhe ab. Im Anschluss hat Edouard Mätzener den Master of Music der Yale University bei Prof. Hyo Kang abgeschlossen, sowie den Master of Specialized Performance an der Musikhochschule Basel bei Prof. Barbara Doll.

 

www.edouardmaetzener.com

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Alessandro D'Amico
Viola

Alessandro D'Amico

Alessandro D’Amico wurde 1986 in Caracas geboren, sein musikali-sches Studium begann er 1997 an der dortigen Music School Montalban. Von 2002 bis 2009 war er Mitglied des international renommierten „Simon Bolivar Youth Orchestra“ und hatte dort die Gelegenheit mit grossen Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Gustavo Dudamel, Esa-Pekka Salonen, Heinrich Schiff und Sir Simon Rattle zu arbeiten.

 

Ab 2002 folgten weitere Studien bei Gerard Caussè und Rainer Schmidt an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid, bei Peter Langgartner am Mozarteum Salzburg und im „Graduate Course for String Quartets“ unter Walter Levin und Günter Pichler, seit 2000 in der Klasse von Silvia Simionescu an der Musikakademie Basel

 

Alessandro D’Amico bekam am Int. Gaetano Zinetti Kammermusik-wettbewerb 2008 eine „Honorable Mention“ Er besuchte ausserdem Meisterkurse bei verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten wie Nobuko Imai, Veronika Hagen, Atar Arad, Wolfram Christ, Gerard Causse, Ralph Gothoni, Rudolf Barshai, Ferenc Rados und Benjamin Zander.

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Marian Rosenfeld
Klavier

Marian Rosenfeld

Marian Rosenfeld zieht die Zuhörer mit ihrer Intensität sofort in Bann: Ihr leidenschaftliches und persönliches Spiel lässt niemand unberührt.

 

In eine Musikerfamilie in Luzern geboren, wurde sie schon als Dreizehnjährige in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich aufgenommen und debütierte bereits mit 14 Jahren in der Tonhalle Zürich.

 

Mit dem 2. Preis beim Eurovisionswettbewerb für junge Musiker in Kopenhagen 1986 ist sie bis heute die erfolgreichste Schweizerin in diesem Wettbewerb. Weitere Preise und Auszeichnungen als Solistin bzw. als Kammermusikerin folgten, z.B. national die mehrfache Verleihung des Studienpreises des Migros- Genossenschafts-Bundes oder ein namhafter Förderpreis der Stadt Zug, sowie dem Internationalen Wettbewerb der ARD (im Duo mit ihrem Bruder Rafael Rosenfeld) und dem Internationalen Robert- Schumann-Wettbewerb in Zwickau.

 

Darauf aufbauend folgten Konzerte in führenden Häusern Europas, u.a. Wien, Salzburg, Lissabon, Berlin und London (Queen Elizabeth Hall, Wigmore Hall).

 

Kammermusikalische Auftritte brachten sie zusammen mit vielen schweizerischen bzw. internationalen Künstlern – Diego Chenna, Francois Benda, Paul Gulda, Benni Schmid, Janne Sakksala, Zvi Carmeli, Thomas Grossenbacher, Fabio di Càsola und weitere – und wiederholte Einladungen zu Aufnahmen für schweizerische, deutsche, ungarische und dänische Rundfunkanstalten rundeten diese Konzerttätigkeit ab.

 

Aus persönlichen Gründen folgte trotz des fulminanten Karrierestarts eine Phase des bewussten Rückzugs, die es Marian Rosenfeld ermöglichte, sich ausserhalb des klassischen Konzertbetriebes weiterzuentwickeln. Diese Auseinandersetzungen lässt die Musikerin nun in ihre Interpretationen einfliessen. Durch die vielfältigen Erfahrungen bereichert, spricht sie mit ihrem Spiel die Hörenden mit Tiefgang und Verbindlichkeit an. Sie geht neue Wege des Konzerterlebens und sucht nach neuen Formaten. So verbindet sie zum Beispiel Musik mit der Forschung nach philosophischen Fragen oder öffnet ihre Welt für ein breites Publikum, dem sie es ermöglicht, sich ebenfalls auf die Tiefe und Universalität klassischer Klaviermusik einzulassen.

 

Heute steht Marian Rosenfeld erneut mit Leidenschaft auf der Bühne und begeistert das Publikum mit ihrer Vitalität, Energie und Ausstrahlung.

 

www.marian-rosenfeld.ch

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Alexander Besa
Viola

Alexander Besa

Alexander Besa wurde 1971 in eine italienisch-tschechische Musikerfamilie geboren. Er studierte zuerst am Brünner Konservatorium in Tschechien, gewann dann ein Stipendium für die Internationale Menuhin Musik Akademie in Gstaad und beendete sein Studium an der Musik Akademie in Basel in der Viola-Klasse von Professor Christoph Schiller. 1994 gewann er den Beethoven-Wettbewerb und ein Jahr später den Schäuble-Wettbewerb in Lausanne.

 

Als Solist konzertierte er u.a. mit der Tschechischen Philharmonie, der Camerata Bern, Hong Kong Philharmonic Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Prager Kammer-Philharmonie und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

 

Seine Konzerttätigkeit ist dem Publikum in Festivals wie Berliner Festwochen, Festival B.Martinů Prag, Ittinger Pfingstkonzerte, Kunstfest Weimar, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Phillips Gallery Washington, Prager Frühling, Salzburger Festspiele, Schubertiade in Schwarzenberg und Wigmore Hall bekannt. Im Sommer 2008 war er „Artist in Residence“ bei Murten Classics Festival.

 

Als Kammermusiker war er viele Jahre im Serenade String Trios und im Merel Quartett tätig. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören renommierte Künstler wie Ana Chumachenko, Thomas Demenga, Heinz Holliger, Erich Höbarth, Nobuko Imai, Magdalena Kozena, Fazil Sai, Jörg Widmann und Ensebles wie Aria Quartett, Panocha Quartett, Quatuor Ebéne, Quatuor Mosaiques, Stamitz Quartett, Schönberg Quartett und Zehetmair Quartett.

 

Seit 1996 ist er Solo-Bratschist des Luzerner Sinfonieorchesters, 1994-2012 wirkte er als Stimmführer in der Camerata Bern. Er unterrichtet auch am Musikschule-Konservatorium Zürich und spielt regelmässig in der Cappella Andrea Barca mit Sir András Schiff.

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Rafael Catalá
Violoncello, Young Festival Artist

Rafael Catalá

Geboren 2000 in Leibnitz (AUT), erhielt er seinen ersten Violoncellounterricht mit 4 Jahren. Im Sommersemester 2013 wurde er an der Kunstuniversität Graz (KUG) im Hochbegabtenlehrgang aufgenommen, durchgehend bis ins ordentliche Studium bei Univ. Prof. Dr. Kerstin Feltz. 2019 wechselte er zu Univ. Prof. Johannes Krebs an der KUG.

 

Catalá gewann fünf erste Preise auf Landesebene und ist mehrfacher Bundespreisträger beim Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“ in der Kategorie „Violoncello Solo“. 2019 wurde ihm der 1. Preis und Sonderpreis beim Landes- und Bundeswettbewerb als Mitglied des Streichsextett „Young String Masters“ aus dem „Young Masters“ Begabtenförderprogramm der Wiener Musikuniversität verliehen. 2016 erhielt er das Musikstipendium des Landes Steiermark.

 

Er absolvierte Meisterkurse bei Wolfgang Emanuel Schmidt, László Fenyö, Florian Eggner (Eggner Trio Wien) sowie Matthias Bartolomey, und erhielt eine Einladung zu den Jugend-Masterclasses der Musikuniversität Wien.

 

Als Solist mit Orchester hat er zuletzt Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester (Big Band West), Aleksander Glasunows „Chant du Menestrel“ (Orchester der KUG) aufgeführt, im Herbst 2020 wird er als Solist im Cellokonzert von Elgar auftreten (Schweizer Orchester).

 

Für 2021 erhielt er mit den Young String Masters die Einladung zum „Start up“-Konzert im Wiener Konzerthaus. Rafael Catalá hat auch weitere kammermusikalische Erfahrungen im Duo mit Klavier, im Klaviertrio, Streichquartett, dem Kammerorchester „Camerata“ (Festival „Allegro vivo“) unter John Holloway (Dresden) und im Musicalorchester Graz.

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Nevena Tochev
Violine, Young Festival Artist Luzern

Nevena Tochev

Nevena Tochev wurde 1995 in eine schweizerisch-bulgarische Sängerfamilie geboren. Nachdem sie den Bachelor of Arts in Bern bei Monika Urbaniak abgeschlossen hatte, führten sie ihre Studien ans Mozarteum Salzburg und an die Musikhochschule Luzern, wo sie im Sommer 2020 den Master of Performance bei Isabelle van Keulen mit Bestnote abschloss. Nevenas Leidenschaft ist die Kammermusik. Die Auseinandersetzung mit der Musik als Mittel zur zwischenmenschlichen Kommunikation ist ein grosser Teil ihrer musikalischen Tätigkeit. So ist sie Geigerin des NERIDA Quartetts, das 2019 den ersten Preis bei der ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition und den Förderpreis beim Boris Pergamentschikow Preis für Zeitgenössische Kammermusik an der Hanns Eisler Universität Berlin erhielt. Die Frage nach der Tradition führte sie in den Bereich der historischen Aufführungspraxis. So spielt sie Barockgeige in verschiedenen Ensembles. Zwischen 2016 und 2019 war Nevena Stimmführerin der zweiten Geigen im Schweizer Jugendsinfonieorchester, wo sie wertvolle Erfahrungen im Orchesterspiel sammeln konnte. Seit 2019 ist sie Akademistin der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein. Nevena ist zweite Preisträgerin der schweizerischen Ausscheidung im 25. Lions Club Musikwettbewerb und Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung.

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Christian Sutter
Lesung

Christian Sutter

"... Der Ältere, der soviel Haar hat wie die andern zusammen, kein fallendes oder lockiges Haar, sondern das schwarze Kruselhaar eines Abessiniers, Brillenträger, lernt Kontrabass am Konservatorium. In einem Sinfonie-Orchester unterzugehen auf Lebenszeit hat er nicht vor, Musik ist Provokation. Ich entkorke und verstehe ..."
Max Frisch, Tagebuch 1966-1971

 

Das Haar des besagten Musikers, es ist Christian Sutter, geboren 1951 in Basel, verheiratet, zweifacher Vater und vierfacher Grossvater, seit über vierzig Jahren begeisterter Orchester- und Kammermusiker, hat sich in der Zwischenzeit gelichtet, und entgegen den damaligen Absichten hat dieser dann doch 35 Jahre als Solokontrabassist im Sinfonieorchester Basel gedient. Dass er aber darin untergegangen wäre - nein, das lässt sich nicht behaupten. Nebst seiner weitverzweigten Tätigkeit als Orchestermusiker, Gründungsmitglied der Cappella Andrea Barca, Kammermusikpartner von Heinz Holliger, András Schiff, dem Merel Quartett, dem Panocha Quartett u. a. gestaltet der "Poet am Kontrabass" auch die literarischen Kammerkonzerte "Schwarz auf Weiss" in der Basler Papiermühle und es verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit György Kurtág, der mehrere Stücke für Kontrabass solo für Christian Sutter geschrieben hat.

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